Arbeitszeit Ausbildung

Schulung der Arbeitszeiten

Die Fahrt von zu Hause in die Ausbildung oder Berufsschule ist nicht Teil der Arbeitszeit. Dabei hat die Teilnahme am Unterricht sogar Vorrang vor der innerbetrieblichen Ausbildung. Ausbildungsdauer (Arbeitszeit) - Handwerkerkammer Köln So kann die Tages- oder Wochenarbeitszeit für Praktikanten im Arbeitsstundengesetz im Jugendarbeitsschutzgesetz, im Kollektivvertrag oder einzeln in einem Betriebsvertrag oder in einem Ausbildungsverein...

. regelt werden. Welche Rolle spielt die Arbeitszeit? Der Trainingszeitraum wird vom Anfang bis zum Ende der Tagesbesetzung ohne Pausen berechnet. Sofern im Kollektivvertrag nichts anderes festgelegt ist, wird die Arbeitszeit zu dem Zeitpunkt begonnen, zu dem das Unternehmen in der Position ist, den Praktikanten zu beschäftigen.

Die Arbeitszeit umfasst auch: Fertigstellung des Arbeitsbereichs sowie weitere Vor- und Endarbeiten, z.B. Material- oder Tooloutput ("Rüstzeit"). Wird mit der Tätigkeit am Vormittag unmittelbar auf der Baustelle, bei der Aufstellung oder beim Auftraggeber und nicht nur im Werk begonnen, so wird die Fahrtzeit - sofern keine anderen Tarifverträge vorliegen - von der Arbeitszeit abgezogen, soweit sie über die übliche Fahrt von zu Haus zum Werk hinausgeht.

Worin besteht die fehlende Einarbeitung? Ausgeschlossen von der Ausbildung sind in der Regel (sofern keine anderen kollektiven oder vertraglichen Vereinbarungen bestehen): Die Arbeitszeiten der Praktikanten vor Erreichen des achtzehnten Lebensjahres unterliegen dem Jugendschutzgesetz (JArbSchG), das neben den Prinzipien auch Ausnahmeregelungen erlaubt. Soweit keine anderen Tarifverträge getroffen sind, ist die maximale Arbeitszeit wie folgt: 8 Abs. 1 JArbSchG: 8 Std. pro Tag (Mo - Fr), 40 Std. pro Woche.

Junge Menschen dürfen nicht an Sonn- und Feiertagen angestellt werden (§ 17 JArbSchG[A3]). Sind junge Menschen samstags oder sonntags erwerbstätig, muss die Fünftagewoche durch Freistellungen an einem anderen Tag der gleichen Kalenderwoche, an dem keine Berufsschule geöffnet ist, gesichert werden. In Notsituationen kann die Arbeit nicht aufgeschoben werden, wenn keine ausgewachsenen Mitarbeiter verfügbar sind. Gemäß 21 Abs. 2 JArbG ist diese außergewöhnliche Übererfüllung der maximalen Arbeitszeit innerhalb der nächsten drei Kalenderwochen durch Kurzarbeit zu kompensieren.

Die folgenden Pausen, die nicht Teil der Arbeitszeit sind, sind zu beachten: Nach 11 JArbSchG: Minderjährige müssen im Vorfeld feste Pausen von ausreichender Länge erhalten Die Mindestruhepausen müssen sein: Nur eine Pause von mind. 15 min wird als pausieren. Junge Menschen über 16 Jahre können bis 23:00 Uhr im Mehrschichtbetrieb eingesetzt werden.

Bei den Pausen kann in Zeiträume von je 15 min eingeteilt werden. Die Beschäftigten dürfen nicht mehr als sechs aufeinanderfolgende Arbeitsstunden ohne Unterbrechung beschäftigen. Die Auszubildenden müssen nach der Tagesarbeitszeit eine Mindestruhezeit von 11 Std. einhalten. Mehrarbeit ist jede Arbeitszeit, die über die vertragliche oder kollektivvertragliche Tagesarbeitszeit der Schulung hinausgeht.

Unbefugte Mehrarbeitsansprüche können vom Auszubildenden abgelehnt werden, ohne die arbeitsrechtlichen Konsequenzen befürchten zu müssen. In keinem Falle darf die maximal zulässige Arbeitszeit unterschritten werden. Junge Menschen können eine Überstundenregelung anwenden, sofern die Tages- oder Wochenarbeitszeit gemäß 8 und 21a JArbSchG nicht unterschritten wird. In Notsituationen (z.B. Hochwasserkatastrophe) muss jeder Mitarbeiter (Jugendliche nur wenn die erwachsenen Mitarbeiter nicht ausreichen) eine Überstundenarbeit verrichten (vertragliche Treuepflicht).

Mehrarbeit wird nach 17 Abs. 3 LBiG besonders vergütet oder durch angemessene Erholungszeit kompensiert. Der Begriff "speziell" ist nur so zu interpretieren, dass Mehrarbeit separat, d.h. neben der üblichen Bezahlung, zu bezahlen ist. Sind Überstundenzuschläge im entsprechenden (Tarif-)Vertrag nicht reglementiert, muss daher der übliche Stundenlohn für Mehrarbeit gezahlt werden.

Nach 17 Abs. 3 LBiG kann der Lehrbetrieb nach seiner Wahl Mehrarbeit vergütet oder durch Freizeitvergütung kompensiert werden. Ebenso müssen inakzeptable Mehrarbeitszeiten ausgeglichen werden. Die Praktikanten haben das vertragliche Recht, während der laufenden Ausbildung durch den Unternehmen geschult zu werden. Wird die Ausbildung ohne eigenes Zutun des Trainee unterlassen (z.B. entsendet der Trainer den Trainee nach Haus, weil es nichts mehr zu tun gibt), ist die Kalkulation von Minus-Stunden in der Regel nicht korrekt.

Bei vorzeitiger Entsendung des Auszubildenden muss der Unternehmen die Ausbildungsbeihilfe gemäß 19 Abs. 1 Nr. 2a BBiG (bezahlter Urlaub) nachzahlen. 3 S. 1 ArbG muss der Übungsfirma die die Tagesarbeitszeit von 8 Std. überschreitende Arbeitszeit erfassen und zwei Jahre lang dokumentieren.

Mehr zum Thema