Arbeitssuchend

auf Arbeitssuche gehen

Arbeitslosenquote: Wie der Terminus exakt ist. Die Arbeitslosen haben per definitionem keine Erwerbstätigkeit - das Konzept der Erwerbslosigkeit erscheint so klar. Egal ob Statistik oder Formular beim Arbeitsministerium; es wird oft verwendet. Darüber hinaus wird aber auch oft der Ausdruck "Arbeitssuche" verwendet, insbesondere in Vita.

Wirtschaftlich gesehen ist Erwerbslosigkeit der Stand der Abwesenheit von Arbeitsplätzen für einen erwerbsfähigen Arbeiter.

Damit sind im engen Sinne sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gemeint, denn auch wenn ein sogenannter Minijob ausgeübt wird, gilt der Mitarbeiter als berufslos, da in diesem Falle keine Kranken- oder Pensionsversicherungsbeiträge bezahlt werden und der Gehalt zu niedrig ist, um von ihm zu leben. Bei der Ausübung eines so genannten Mini-Jobs werden die Mitarbeiter als erwerbstätig angesehen. Je nach Art und Dauer der Beschäftigung erhält der Erwerbslose entweder ALG 1 oder ALG II, auch bekannt als Hartz IV.

Mit diesen Sozialleistungen soll verhindert werden, dass die Arbeitslosen ihre Unterkunft und ihren Lebensstil verliert und die finanzielle Lücke bis zu ihrem nÃ? Prinzipiell suchen auch arbeitsfähige und arbeitswillige Menschen selbstständig Arbeit, denn es ist davon auszugehen, dass die Betreffenden sich bemühen werden, so rasch wie möglich einen geeigneten neuen Arbeitsplatz zu haben.

Auf der anderen Seite ist nicht jeder, der nach dem Recht auf Arbeitssuche ist, zur gleichen Zeit erwerbslos. Nach 37b SGB III ist jede Personen, die sich noch in einem vorhandenen Beschäftigungsverhältnis befinden, aber bereits wissen, dass es innerhalb der nÃ??chsten drei Monaten enden und damit erwerbslos werden wird, als arbeitsuchend zu klassifizieren.

Hier ist eine Erklärung an die Arbeitsagentur notwendig, wenn der Betroffene von der drohenden Erwerbslosigkeit erfährt. Wenn er dieser Verpflichtung nicht nachkommt, kann die zuständige Stelle das geschuldete Arbeitsentgelt ab dem Zeitpunkt der Entstehung der Erwerbslosigkeit zeitweise aufheben. Auf der Suche nach einem Job und bei der Arbeit: Neuausrichtungen, Stellenwechsel und Co. Selbstverständlich können Mitarbeiter trotz eines festen Beschäftigungsverhältnisses auch als Arbeitssuchende eingestuft werden.

Dies trifft z. B. zu, wenn sie sich am eigenen Leib nicht mehr wohlgefühlt haben, eine neue Aufgabe anstreben oder sich professionell völlig umorientieren wollen. Wenn das Ende der laufenden Tätigkeit noch nicht in Aussicht ist, gibt es auch keine Anmeldepflicht bei der Arbeitsagentur, vor allem wenn ein reibungsloser Wechsel zu einer neuen Tätigkeit vorgesehen ist.

Wenn es ein Interessensgebiet für eine berufliche Neuorientierung gibt, kann es trotzdem nützlich sein, sich an die zuständige Stelle zu wenden, da sie bei den relevanten Massnahmen helfen kann. Hier kann die Bundesagentur für Wirtschaft helfen. Jeder, der bei der Arbeitsvermittlung oder dem Arbeitsamt als Arbeitsloser registriert ist, bekommt zur Existenzsicherung angemessene Sozialleistungen. Darüber hinaus ist die Stelle bestrebt, geeignete Stellenangebote zu ermitteln und die Arbeitslosenquote so rasch wie möglich zu senken, erforderlichenfalls durch die Beteiligung an Lehrgängen und ähnlichen Vorgängen.

Zugleich muss der Erwerbslose auch selbst gewisse Verpflichtungen einhalten. Beispielsweise muss der Betroffene bei geplanten Terminvereinbarungen vor Ort sein, eine neue Stelle suchen und sich bei der zuständigen Stelle um Stellenangebote nachfragen. Arbeitsuchende, die noch in einem Arbeitsverhältnis stehen, bekommen keine wirtschaftlichen Vorteile und müssen keine anderen Verpflichtungen eingehen als die Anzeige drohender Arbeitslosenzahlen.

Anders als Arbeitslose müssen sie sich jedoch nicht unbedingt für jede ausgeschriebene Position aufstellen. Nichtsdestotrotz ist bei der Bewältigung von offenen Stellen mit Sorgfalt vorzugehen: Stellt sich danach heraus, dass ein Arbeitsuchender ein gewinnbringendes und geeignetes Stellenangebot ohne stichhaltigen Anlass im Arbeitslosenfall ablehnt, kann er im Zweifellos nachträglich verfolgt werden.

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