Arbeitsmarkt

Stellenmarkt

Die Arbeitsmarktsituation ist ein besonderer Markt. Sie wird nicht zum Austausch von Waren verwendet, sondern zur Ausführung von Arbeiten, die untrennbar mit dem Menschen verbunden sind. Die vorliegende Broschüre stellt die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt dar und vergleicht sie mit der Situation in den anderen EU-Mitgliedstaaten:

Arbeitsmarktsituation und Arbeitsmarkt

Die Arbeitsmarktsituation ist ein spezieller Teilmarkt. Sie wird nicht zum Austausch von Waren verwendet, sondern zur Ausführung von Arbeiten, die mit dem Menschen in untrennbarer Verbindung stehen. Da viele Menschen über wenig oder gar kein Kapital verfügen, müssen sie ihre Arbeitskräfte ohne Rücksicht auf den Börsenkurs bereitstellen. Der Arbeitnehmer ist im Anstellungsvertrag zur Erbringung von Dienstleistungen in einer abhängigen Position und der Arbeitgeber zur Zahlung von Entgelt (Löhne, Gehälter) beizutragen.

Zum einen hängt die Beurteilung der beruflichen Leistung auch von anderen Maßnahmen ab, z.B. vom Lebensalter, dem Gender, dem Familienstand und dem beruflichen Status; zum anderen ist die Lohnflexibilität (d.h. die Arbeitspreise ) eingeschränkt, da es z.B. gewisse Ideen von gerechten Löhnen gibt. Daher werden die Arbeitsplätze nicht immer evakuiert; selbst Gleichgewichtsbedingungen mit einer hohen Arbeitslosenquote sind möglich. Zum Dritten bestimmen neben Lohnanreizen auch andere Faktoren das Arbeitskräfteangebot, wie z.B. fehlendes Ersatzeinkommen, Spaß am Arbeiten oder die Teilnahme an gesellschaftlichen Netzwerken.

Oschmiansky, Heidi/Günther Schmid: Veränderungen in den Beschäftigungsformen. Vergleichende Berlin and the Federal Republic, Diskussionspapier FS I 00 - 4, Wissenschaftliches zentrum Berlin 2000. Schmid, Günther/Klaus Schömann/Jacqueline O'Reilly (eds.): International Handbook of Labour Market Policy and Evaluation, Cheltenham 1996. Schmid, Günther/Nicola Wiebe: Die Policy der Voll Beschäftigungs im Wandel. zu den Themen. Aus passiver zur partizipativen Beschäftigungspolitik, in: Max Kaase und Günther Schmid (Hrsg.): Eine alte demokratische Organisation.

Fünfzig Jahre BRD, Berlin 1999, S. 357-396 Statistical Office: Revidierung of National Accounts 1999 - Anlass, conceptänderungen und neue terms, in: Economy und statistics, H. 4, 1999, S. 256-281 (special edition).

Arbeitsmarktorientierung

Deshalb gibt es unterschiedliche Wege, wie Sie erste Praxiserfahrungen auf dem dt. Arbeitsmarkt machen können. Zahlreiche Initativen, Fachkammern oder Vereine sowie Betriebe offerieren berufsorientierte Angebote vorort. Auf diese Weise können Sie Ihre bisherigen Kenntnisse unter Beweis stellen und Erfahrungen machen. Asylwerber und Dulder können prinzipiell bereits drei Motive nach der Anmeldung eine Beschäftigung aufnehmen.

Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ist jedoch nur möglich, wenn die Fremdenpolizei dies bestätigt und in der Aufenthaltsbescheinigung oder Toleranz notiert hat. In der Regel muss die BA ihre Zustimmung erteilen. Es überprüft, ob Sie unter ähnlichen Voraussetzungen wie die deutschen Mitarbeiter angestellt sind. Lediglich in einigen Gebieten mit einem engen Arbeitsmarkt ist eine weitere vorrangige Überprüfung erforderlich.

Sie sind als Gastschüler "Gast" in einem Betrieb und brauchen keine Genehmigung Ihrer örtlichen Einwanderungsbehörde. Für ein Praktikum zur Orientierung benötigst du die Genehmigung der örtlichen Fremdenverkehrsbehörde. Läuft das Praktikum jedoch höchstens 3 Monaten, wird das Prozedere erleichtert. Durch Arbeitsmöglichkeiten im Zuge des Arbeitsmarktprogramms "Flüchtlingsintegrationsmassnahmen" (FIMs) können Sie vor der Beantragung Ihres Asylantrags erste Berufserfahrungen auf dem dt. Arbeitsmarkt sammeln: Sie können in und ausserhalb von Aufnahmezentren sinnvoll und gemeinwohlorientiert tätig sein.

Insbesondere können Sie gesellschaftliche Aktivitäten kennen lernen, benötigen aber auch eine Bewilligung der örtlichen Fremdenpolizei. Weitere Praktika, die nicht der Orientierungshilfe dienten oder mehr als drei Monaten dauerten, sind ebenso möglich, stehen aber unter den üblichen Voraussetzungen des Arbeitsmarktzugangs.

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