Arbeitslosenversicherung

Erwerbslosenversicherung

Beitragssätze Arbeitslosenversicherung 2018 Die Beitragssätze der Arbeitslosenversicherung liegen seit 2011 konstant bei 3,0 vH. Für das Jahr 2018 bleibt dieser Beitrag von 3,0 Prozentpunkten bestehen, der in 341 Abs. 2 SGB III rechtlich festgelegt ist. Danach beläuft sich der Beteiligungssatz auf 3,0 Prozentpunkte, wodurch die Beträge aus diesem Satz errechnet und aus der Bemessungsgrundlage des Beitrags errechnet werden.

Die anhaltende Boomphase am Markt hat Auswirkungen auf die Agentur für Arbeit in Form von Überschüssen in Milliardenhöhe, die in den nächsten Jahren geschaffen werden sollen. Deshalb wurde eine Absenkung des Steuersatzes auf 2,5 Prozentpunkte geforder. Ungeachtet der Nachfrage wird der Deckungssatz jedoch mit 3,0 Prozentpunkten beibehalten. Im Jahr 2017 belaufen sich die Reserven der BA auf 11,5 Mrd. in Deutschland.

Damals hatte BA Rückstellungen in der Größenordnung von 18 Mrd. EUR. Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung wird auf der Grundlage des beitragspflichtigen Einkommens bis zur Beitragsgrenze errechnet. Zum 1. Januar 2018 wurde die Einkommensgrenze in den neuen Ländern auf 6.500,00 EUR pro Monat und in den neuen Ländern auf 5.800,00 EUR pro Monat erhöht; im Jahr 2017 betrug diese Schwelle 6.350,00 EUR bzw. 5.700,00 EUR pro Monat.

Sie ist die Obergrenze, bis zu der das beitragspflichtige Einkommen beitragspflichtig ist. Bei unverändertem Beitrag von 3,0 Prozentpunkten entsteht eine zusätzliche Belastung für einkommensstarke Versicherungsnehmer, da die Angleichung der Einkommensschwelle das beitragspflichtige Einkommen erhöht. Ab Jänner 2018 unterliegen Versicherungsnehmer mit einem Beitragseinkommen von mind. 6.500,00 EUR einer höheren monatlichen Beitragslast von 4,50 EUR.

Für die neuen Bundesländer beläuft sich die erhöhte Beitragslast auf 3,00 mtl. aus. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen nach den Rechtsvorschriften des 346 SGB III jeweils die halbe Höhe der Arbeitnehmerbeiträge, d.h. in Solidarität. Die oben genannte zusätzliche Belastung von 4,50 EUR bzw. 3,00 EUR pro Monat für einkommensstarke Versicherungsnehmer muss daher auch von Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen übernommen werden.

Gewisse Personengemeinschaften können auf Gesuch hin in der Arbeitslosenversicherung pflichtversichert sein. Wenn ein Rentner noch erwerbstätig ist, hängt die Verpflichtung zum Abschluss einer Arbeitslosenversicherung davon ab, ob das reguläre Rentenalter bereits durchgesetzt ist. Die Erwerbstätigkeit unterliegt bis zum regulären Rentenalter der Arbeitslosenversicherung, so dass der Auftraggeber und der erwerbstätige Rentner jeweils die hälftige Beitragszahlung leisten.

Der erwerbstätige Rentner ist ab dem Zeitpunkt des Erreichens der regulären Altersrente von der Arbeitslosenversicherung befreit. Allerdings hat der Auftraggeber in diesem Falle die Hälfe des Beitrags zu bezahlen, der bei einer Arbeitslosenversicherung nach § 346 Abs. 3 SGB III anfallen würde. Daher muss in diesem Falle der Arbeitgeberbeitrag gezahlt werden.

Mit dieser Verordnung will der Versicherer sicherstellen, dass die Unternehmer nicht in erster Linie Rentner einstellen, um die Lohnkosten zu reduzieren. Allerdings wird die Verordnung für die Zeit bis zum 31. Dezember 2021 suspendiert (vgl. 356 Abs. 3 S. 3 S. 3 S. III SGB III); dies trifft auch auf das Jahr 2018 nicht zu. 2 Die Suspendierung des Arbeitgeberbeitrags für erwerbstätige Rentner hat den Grund, dass die Erwerbstätigkeit älterer Arbeitnehmer immer mehr an Attraktivität gewinnt.

Mehr zum Thema