Arbeitslosengeld nach Ausbildung

Leistungen bei Arbeitslosigkeit nach der Ausbildung

Normal- und erhöhte Leistungseinstellung Der Betrag des Arbeitsentgeltes hängt im Wesentlichen vom bisherigen Beitragslohn, der Einkommensteuerklasse und der Frage ab, ob ein Kleinkind in die Kalkulation einbezogen wird. Darauf aufbauend wird ein Taggeldsatz berechnet, der monatsweise ausgezahlt wird. Das Niveau der Arbeitslosenunterstützung basiert im Wesentlichen auf dem Lohn, der im vergangenen Jahr vor Beginn der Erwerbslosigkeit (Bemessungszeitraum) erreicht wurde.

Falls in den Jahren vor dem Veranlagungszeitraum die Vergütung um mehr als 10 Prozentpunkte über dem Wertungszeitraum lag, kann auch ein größerer Veranlagungszeitraum herangezogen werden. Dies erfolgt jedoch nur auf besonderen Wunsch des Erwerbslosen. Das kann z.B. der Falle sein, wenn ein Mitarbeiter seinen Job aufgibt und einen neuen, schlecht bezahlten Job übernimmt, den er dann auch nach einem Jahr aufgibt.

Die Bemessungsperiode für Arbeitslosenunterstützung wäre hier nur das vergangene Jahr, in dem er wesentlich weniger verdiente. Bei sehr niedrigem Leistungsniveau, z.B. aufgrund von niedrigem Lohn im bisherigen Arbeitsverhältnis, kann es auch möglich sein, ergänzend dazu Arbeitslosenunterstützung II zu beanspruchen und zu erhalten. Sonderregelungen gibt es auch, wenn das Entgelt durch Kinderbetreuung und Kindererziehung gekürzt wurde oder wenn das ALG bereits in den vergangenen zwei Jahren vor der Eintragung in die Arbeitslosenversicherung erhalten wurde. 60 Prozent des Leistungsentgelts, d.h. das zuvor erzielte Nettogehalt, werden Bewerbern bewilligt, die kein eigenes Baby zu haben.

Die Erhöhung des Leistungsanteils auf 67% der Leistung wird bewilligt, wenn der Erwerbslose oder "Ehepartner oder Partner, der nicht dauerhaft von ihm abgetrennt ist und auch der unbegrenzten Einkommensteuer unterliegt" über ein natürliches, adoptiertes oder Pflegekind verfügt. Die Anzahl der Kleinkinder spielt keine Rolle. Wenn das oder die Kleinkinder das Alter von achtzehn Jahren erreicht haben, müssen spezielle Bedingungen erfuellt sein, damit der höhere Leistungsbetrag ausbezahlt wird.

Dazu gehören z.B., dass das Kleinkind noch nicht 21 Jahre ist, nicht in einem Arbeitsverhältnis steht und bei der Arbeitsvermittlung als arbeitssuchend registriert ist oder noch nicht 25 Jahre und eine Berufsausbildung hat oder wegen einer Invalidität nicht für seinen Unterhalt aufkommen kann.

Die Einkommensgrenze gilt auch für das Kleinkind; das Kindereinkommen wird in der Regel von der Arbeitsagentur über einen separaten Fragenkatalog und in Kooperation mit dem Familienfonds, der den Kinderzuschuss gewährt, ermittelt. In der Regel haben auch Praktikanten, die nach der Berufsausbildung nicht eingestellt werden, nach Ablauf der Wartezeit einen Leistungsanspruch.

In diesen Fällen wird die Höhe des beitragspflichtigen Verdienstes zur Ermittlung des Arbeitslosengelds verwendet. Wenn es während der Ausbildungszeit einen Zeitraum gab, in dem kein Ausbildungsgeld bezahlt wurde, wird für die Kalkulation ein vergleichbarer Tariflohn verwendet. Versichert sind auch Zeiträume, in denen ein Kleinkind bis zum dritten Lebensjahr aufwuchs.

Somit gibt es auch bei Arbeitslosen nach dem Elternurlaub einen Leistungsanspruch, da es einen Leistungsanspruch während des Elternurlaubs gab. Kündigt der Mitarbeiter das Beschäftigungsverhältnis jedoch nach der Erziehungszeit, gelten auch hier die gewohnten Sperrdauern. Allerdings ist es in diesem Falle schwer, die Höhe der Leistung zu berechnen.

Der Elternurlaub wird laut Gesetzesvorschrift nicht als Veranlagungszeitraum gezählt, sondern der Veranlagungszeitraum liegt bei nur zwei Jahren - bei vollständiger Inanspruchnahme des dreijährigen Elternurlaubs gibt es keine Berechnungsgrundlage für das Arbeitslosigkeitsgeld. Daher wird das Arbeitsunfähigkeitsgeld auf der Basis von gestaffelten "fiktiven" Verdiensten ermittelt, die entsprechend der Qualifikationen der Bewerber ermittelt werden. Selbst wenn die Arbeitslosenquote nach der Inanspruchnahme des Elternurlaubs noch nicht vollständig erreicht ist, ist nur mit einem geringen Betrag an Arbeitslosenunterstützung zu rechnen, da sich die Leistungshöhe dann an dem zuvor erzielten Lohn orientiert, in diesem Fall an dem geringeren Elternbeihilfe (in der Regel 67% des bisherigen Lohns) oder an einem durchschnittlichen Lohn- und Elterngeldbetrag.

Über die gesetzlichen Beschlagnahmegrenzen hinaus können wie beim "normalen" Erwerbseinkommen auch Arbeitslosenunterstützung in Anspruch genommen werden und werden auch im Rahmen von Unterhaltungsstreitigkeiten vielfach eingesetzt.

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