Arbeitslos Trotz Ausbildung

Erwerbslos Trotz Ausbildung

Dennoch kann der Oberhausener keinen Job finden. Th. Meinike hat zwei Ausbildungen und zwei Universitätsabschlüsse. Dennoch kann der Oberhausener keinen Job finden.

Absolvent 22 Jahre arbeitslos

Th. Meinike hat zwei Abschlüsse und zwei Universitätsabschlüsse. "Ich habe mich an die Tageszeitung gewendet, weil ich beweisen will, dass es nicht nur eine Art von Arbeitslosigkeit gibt. In der heutigen Zeit hat sich in der Bevölkerung ein Präjudiz etabliert, dass die Langzeitarbeitslosen nicht vollständig widerstandsfähig und verlässlich sind. Es gibt natürlich eine kleine Schar von Menschen, die wirklich vom Wohlfahrtsstaat leben wollen - aber ich bin nicht einer von ihnen.

Seit jeher bin ich der Meinung, dass die Ausbildung der SchlÃ?ssel zu einer sicheren Berufszukunft ist.

Leistungsanspruch II während der Berufsausbildung

Die neuen Ausbildungsjahre und das neue Studiensemester haben angefangen. Häufig ergibt sich die Fragestellung, ob neben den Zuwendungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), dem Berufsbildungsförderungsgesetz (BAB) oder anderen Förderungen auch Zuwendungen nach dem SGB ll in die zumeist engen Kassen gelangen können. Ein Leistungsanspruch zur Existenzsicherung nach SGB I während einer Ausbildung oder eines Studiengangs besteht nicht.

Danach haben Praktikanten, deren Ausbildung nach BAföG oder BAB leistungsberechtigt ist, keinen Leistungsanspruch zur Existenzsicherung. Sie hängt ausschließlich von der abstrakten Anspruchsberechtigung der Ausbildung ab, d.h. ob es prinzipiell einen Leistungsanspruch nach BAföG oder BAB gibt.

In diesem Fall entfällt der Leistungsanspruch zur Existenzsicherung. Davon ausgeschlossen sind die Dienstleistungen nach 27 SGB I. Reicht die Ausbildungsbeihilfe und die AOD nicht aus, um die Wohnkosten zu decken, bekommen auch Praktikanten, die nicht bei ihren Erziehungsberechtigten leben, einen Beitrag von der Arbeitsagentur. Unter 25-Jährige bekommen diesen Förderzuschuss nur, wenn das Ausbildungszentrum von ihren Erziehungsberechtigten innerhalb eines angemessenen Zeitraums nicht erreicht werden kann.

Darüber hinaus gibt es Schulungen, die durch das Aufstellungsförderungsgesetz, das sogenannte Meister-BAföG, unterlegt sind. Der Ausschluss von Leistungen nach 7 Abs. 5, 6 SGB II - nach dem Bundessozialgericht (BSG) in einem Beschluss vom 16.02. 2012, Az.: B 4 AS 94/11 R - ist durch diese Ausbildungsunterstützung nicht gegeben. Grund dafür ist, dass durch Aufstiegsmaßnahmen von vornherein die Förderfähigkeit nach BAföG oder den Vorschriften der BAB ausgeschlossen ist.

Allerdings ist die Ausschlussbestimmung des SGB ll explizit auf die oben erwähnten Unterstützungsarten (BAföG und BAB) beschränkt. I. e., soweit man eine Ausbildung abschließt, die nach dem sog. Master BAföG befördert werden kann, liegt nach dem Grund ein Leistungsanspruch nach dem SGB I vor. Allerdings sind die aus dem Meister-BAföG erhaltenen Vorteile als Ertrag zu betrachten.

Allerdings mussten wir in unserer Praktik herausfinden, dass sich das Arbeitsamt weigert, Kunden nach SGB II zu betreuen, mit der Begründung, dass förderungswürdige Aus- und Weiterbildungen nach dem "Meister-BAföG" unter den Ausschluss von Dienstleistungen fielen.

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