Arbeitslos Private Krankenversicherung

Erwerbslos Private Krankenversicherung

Arbeitslos zu werden, wenn Sie Mitglied der privaten Krankenversicherung werden, ist eine frustrierende Situation für alle Versicherten. Erwerbslose und Hartz IV-Empfänger bleiben in der privaten Krankenversicherung. Jeder, der als Privatversicherter arbeitslos wird und Arbeitslosengeld I erhält, ist in der Regel automatisch gesetzlich pflichtversichert.

Gesetzliche Krankenversicherung bei Arbeitslosenzahlen

Sobald Sie Arbeitslosenunterstützung (ALG I) erhalten, müssen Sie eine Krankenkasse abschließen, auch wenn Sie zuvor eine Privatversicherung hatten. Empfänger von ALG I können von der Pflichtversicherung befreit werden, wenn sie in den vergangenen fünf Jahren in der Privatversicherung waren. Anschließend gewährt die Bundesagentur für Arbeit einen Beitrag in gleicher Größenordnung wie die GKV.

Versicherungsnehmer ab 55 Jahren, die in den vergangenen fünf Jahren in der Privatversicherung waren, können auch während des Arbeitslosengeldes I nicht in die GKV einsteigen. Selbst nach der Arbeitssuche verbleiben Sie in der Krankenversicherung. Besteht keine Pflichtversicherung, erfolgt die Aufnahme als freiwillige Versicherungsnehmerin oder -nehmer von selbst.

Es spielt keine Rolle, ob und wie lange Sie vorher rechtlich abgesichert waren. Unsere Empfehlung: Halten Sie sich über das Arbeits- und Gesellschaftsrecht auf dem neuesten Stand - mit unserem kostenfreien Rundbrief! Arbeitslosigkeit ist in der Regel ein schwerwiegender privater Einbruch. Sie sollten nicht nur nach einem Job suchen, sondern auch überlegen, wie Ihre Krankenversicherung abläuft.

Sind Sie in der privaten Krankenversicherung versichert und arbeitslos geworden, müssen Sie in der Regel - solange Sie Arbeitslosenunterstützung beziehen ( 5 Abs. 1 Nr. 2 SGB V) - in die GKV und die Langzeitpflege zurückkehren. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie jedoch von der Pflichtversicherung befreit werden. Die Wahl einer Krankenversicherung muss innerhalb von zwei Kalenderwochen nach Beginn der Leistung erfolgen.

Registrieren Sie sich dort und reichen Sie Ihren Mitgliedsausweis bei der Arbeitsagentur ein. Wenn Sie nicht selbst eine Krankenversicherung auf der Suche nach einer Krankenversicherung sind, registrieren Sie sich bei der Arbeitsagentur, bei der Sie letztmalig rechtlich abgesichert waren. Wenn Sie noch nie bei einer GKV waren oder das Arbeitsministerium die letztgenannte Einrichtung nicht bestimmen kann, wird die zuständige Stelle für Sie eine Krankenversicherung auswählen.

Unter diesen Voraussetzungen ist der Träger Ihrer PKV zur Kündigung Ihres Vertrages angehalten. Dazu müssen Sie den Versicherungsgeber jedoch frühzeitig - in der Regelfall innerhalb von drei Wochen - über Ihre Arbeitslosenzahl informieren. Die Bestimmungen über das Widerrufsrecht sind in 13 Abs. 3 der Modellbedingungen für Krankheitskosten und Taggelder in Krankenhäusern festgelegt.

Manche Versicherungen haben die Option, den Arbeitsvertrag für einen gewissen Zeitabschnitt kostenfrei auszusetzen. Dies gibt Ihnen das Recht, nach der Arbeitslosenzeit zum vorherigen Arbeitsvertrag zurückkehren zu können. Möglicherweise können Sie auch während der Arbeitslosenzeit eine Privatversicherung abschließen. Dazu müssen Sie von der obligatorischen Kranken- und Pflegesicherung befreit sein.

Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie in den vergangenen fünf Jahren vor Erhalt von ALG I bereits eine vollständige private Krankenversicherung abgeschlossen haben (§ 8 Abs. 1 Nr. 1a SGB V). Aber bevor Sie sich von der Pflichtversicherung freistellen ließen, sollten Sie überlegen, ob es nicht besser wäre, in die GKV zu gehen.

Für alleinstehende Ehegatten mit Kind ist es oft ratsam, im Falle von Arbeitslosenzahlen zu wechseln. Bei Doppelverdienern oder Alleinstehenden ist es oft anders: Wenn Sie nur Kurzzeitarbeit erwarten, ist es oft lohnenswert, in der Privatkrankenversicherung zu bleiben. Alternativ dazu gibt es die Erwartungsversicherung, die die PKV für die Übergangsfrist anbietet.

Wer als Privatversicherter weiter versichert sein möchte, sollte innerhalb von zwei Kalenderwochen nach der Einstellung in den Arbeitsmarkt die Freistellung von der obligatorischen Krankenversicherung einholen. Weiterführende Hinweise sind in einer Broschüre der Agentur für Arbeit nachzulesen. Sie können den Gesuch bei der jeweiligen Kasse einreichen. Bei Nichteinreichung des Antrags innerhalb der drei Monaten können Sie sich nicht freistellen lassen.

In Ausnahmefällen gewährt die BA einen Beitrag zur PKV (§ 258 SGB V). Es überträgt so viel, wie Ihre obligatorische Mitgliedschaft in der GKV und der Langzeitpflegeversicherung ausmacht. Du kannst deine bestehende private Versicherung beibehalten, aber auch die Summe des Selbstbehalts und der Sozialleistungen an deine neue Lebenssituation anpass.

Holen Sie sich Ratschläge, um Fallen zu umgehen. Empfohlen von uns: Für Personen ab 55 Jahren ist es in der Regel nicht mehr möglich, in die GKV zu wechseln - auch wenn sie arbeitslos werden. Ausgenommen ist die Rückgabe unter anderem, wenn die betreffende Personen in den vergangenen fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbslosigkeit nicht rechtlich abgesichert waren (§ 6 Abs. 1 BGB).

Besteht vor dem Stichtag eine private Krankenversicherung, können Ältere privat Versicherte entweder in den Normaltarif oder in den Grundtarif umsteigen. Diejenigen, die nach dem Stichtag des Jahres 2009 ihre private Krankenversicherung abschlossen, können nur auf den Grundtarif umsteigen. Unsere Empfehlung: Halten Sie sich über das Arbeits- und Gesellschaftsrecht auf dem neuesten Stand - mit unserem kostenfreien Rundbrief!

Mit dem Wegfall des Arbeitslosengeldes erlischt auch Ihre Zwangsmitgliedschaft in der GKV (§ 5 Abs. 1 Nr. 2 SGB V). Je nachdem, wie Ihre Karriere verläuft, ist es für Sie geeignet, welche Krankenversicherung danach für Sie geeignet ist. Nehmen Sie nach der Erwerbslosigkeit eine unselbständige Tätigkeit auf und erwerben Sie weniger als die Jahreseinkommensgrenze, so sind Sie weiterhin in der GKV obligatorisch versichert.

Lediglich Mitarbeiter, die mehr Geld einnehmen, dürfen sich in der Regel über eine private Krankenversicherung versichern. Mit Hilfe der Arbeitslosenquote können sie permanent von der Privatkrankenversicherung zurück in die GKV wechsel. Dies ist auch dann möglich, wenn Ihr Lohn bei Ihrem neuen Dienstgeber über der Pflichtversicherungsgrenze liegen sollte. Andernfalls bleibt man nach Erhalt des Arbeitslosengeldes I maschinell bei seiner Krankenversicherung ( 188 Abs. 4 SGB V) mitversichert.

Dies trifft auch dann zu, wenn es im GKV-System grundsätzlich keine Pflichtversicherung gibt - zum Beispiel, weil Sie sich nach der Arbeitslosenzahl selbständig gemacht haben. Die so genannte freiwillig abgeschlossene Nachversicherung wurde am I. Aug. 2013 mit dem Bundesgesetz zur Eliminierung der sozialen Überbelastung bei Beitragsforderungen in der Krankenversicherung zur Gewährleistung eines vollständigen Versicherungsschutzes ins Leben gerufen.

Sie müssen zuvor nicht für einen bestimmten Zeitraum rechtlich geschützt gewesen sein: Der so genannte Vorversicherungszeitraum ( 9 Abs. 1 Nr. 1 SGB V) gilt nicht nach Eintritt der Arbeitslosen. Die Zugehörigkeit zur Krankenpflegeversicherung ist ebenfalls Bestandteil der Folgeversicherung (§ 20 Abs. 3 SGB XI). Den Rücktritt können Sie jedoch innerhalb von zwei Kalenderwochen nach Mitteilung durch Ihre Krankenversicherung erklären, wenn Sie im Falle einer Krankheit den Nachweis erbringen können, dass Sie privat krankenversichert sind.

Damit erlischt Ihre freiwillig abgeschlossene GKV. Wenn Sie bei Arbeitslosenzahlen von der Pflichtversicherung befreit wurden und keine neue Versicherungsverpflichtung entsteht, verbleiben Sie auch nach der Arbeitslosenzeit in der PKV. Erst wenn Sie bei Bezug des Arbeitslosengeldes rechtmäßig sozialversichert waren, gilt die Folgeversicherung bei der entsprechenden Kasse (§ 188 Abs. 4 SGB V).

Sind Sie nach dem Erhalt des Arbeitslosengeldes I weiter arbeitslos, bekommen Sie das ALG II - im Volksmund auch Hartz IV oder Hartz IV oder Hartz IV genannt. Warst du direkt vor dem Erhalt des Arbeitslosengeldes II in der gesetzlichen Krankenversicherung auf freiwilliger Basis versichert, so wirst du durch die erhaltene Leistung in die Pflichtversicherung aufgenommen. Hatten Sie kurz vor dem Erhalt des Arbeitslosengeldes II eine private Krankenversicherung ( 5 Abs. 5 Nr. 5 a SGB V), müssen Sie nicht unbedingt in die GKV umsteigen.

Die Begünstigten können einen Subventionszuschuss der Privatkrankenversicherung einholen. Die Arbeitsagentur bezahlt dann bis zu einem Höchstbetrag, den sie für die GKV bezahlen würde - und zwar ungeachtet der tatsächlichen Prämien. Der Höchstbetrag für die private Krankenversicherung liegt 2017 bei 345,15 EUR pro Monat und 56,42 EUR pro Monat für die Langzeitpflege.

In § 26 Abs. 2 SGB 2 sind die Subventionen für die Krankenversicherung der Empfänger von Arbeitslosenunterstützung 2 geregelt, die in einem Prospekt der Agentur für Arbeit erläutert werden. Im Falle von Gebühren mit Selbstbeteiligung subventioniert das Büro nur die Beitragszahlungen und es wird kein Subventionszuschuss für die Heilungskosten gezahlt. Sie haben als Versicherte jedoch die Option, zu jeder Zeit in den niedrigeren Grundtarif zu gelangen.

Können Sie bei einem Verwandten eine kostenlose Familienversicherung abschließen, gewährt das Arbeitsamt keinen Subventionszuschuss für die private Kranken- und Langzeitpflegeversicherung. In vielen Fällen, wie z.B. Wohnungsbau oder Ehescheidung, sind wir nicht krankenversichert. Wie wir arbeiten, können Sie hier nachlesen.

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