Arbeitsamt Selbstständigkeit

Agentur für Arbeit Selbstständigkeit

Unterstützung von Gründern auf dem Weg aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit. Selbständige machen - Unterstützung durch das Arbeitsamt Unterwegs in die Selbstständigkeit erhalten die Empfänger von Arbeitslosengeld eine besondere Unterstützung durch die BAG. Unter welchen Bedingungen das Arbeitsamt Unternehmensgründungen fördert und welche Förderungen beantrag. Auch die Arbeitslosenquote ist kein Hindernis. Ganz im Gegenteil: Wer sich außerhalb der Arbeitslosenzeit selbstständig machen will, wird von der Agentur für Arbeit getragen und mitfinanziert.

Das Arbeitsamt differenziert zwischen ALG I und ALG II nach der Form des verwendeten Förderinstruments. Für ALG II-Empfänger (umgangssprachlich auch Hartz IV genannt) besteht die Moeglichkeit, beim Arbeitsamt eine sogenannte Einstiegsgebuehr fuer die Gruendung eines Unternehmens zu erheben. Bei Bewilligung des Nenngeldes wird den Gründern neben dem Monatsbetrag eine Finanzhilfe gewährt (§ 16b SGB II).

Der Betrag des Eintrittsgeldes beträgt in der Regelfall 50 Prozentpunkte der monatlichen Grundleistung. Wohnt der Bewerber in einer Bedürftigkeitsgemeinschaft, werden für jedes Glied der Bedürftigkeitsgemeinschaft weitere 10 Prozentpunkte neben den 50 Prozentpunkten der Normleistung aufgrund des zusätzlichen Bedarfs ausbezahlt. Allerdings ist der Finanzbeitrag auf höchstens EUR 5000 pro 24 Monat beschränkt.

Bei längerer Arbeitslosigkeit des Antragstellers kann der Zuschuss jedoch erhöht werden. Seit 2009 haben die Adressaten von ALG II die Option, neben oder auch außerhalb des Eintrittsgeldes eine Integrationsleistung für Freiberufler zu inanspruchn. Diese Investitionszulage soll es Selbstständigen ermöglichen, in die notwendige Ausrüstung für die Gründung eines eigenen Unternehmens zu stecken.

Ein Integrationsvorteil ist, ebenso wie die Eintrittsgebühr, ein Werbeinstrument, das vom verantwortlichen Kaufmann genehmigt werden kann, aber nicht genehmigt werden muss. Für die Vergabe des finanziellen Beitrags muss der Bewerber überzeugend sein. Erst wenn der Verwalter vom Unternehmenserfolg Ã?berzeugt ist, wird er die Subventionen bewilligen. Für die Genehmigung von Zugangsberechtigungen gilt prinzipiell dasselbe wie für den Bezug eines Gründungszuschusses.

Die folgenden Bedingungen müssen für die Genehmigung des Antrags auf Finanzierung gegeben sein: Der erwartete Unternehmenserfolg ist nachzuweisen. Selbst wenn alle oben aufgeführten Bedingungen zutreffen, bedeutet dies nicht, dass das Eintrittsgeld von selbst gewährt wird. Die verantwortliche Sachbearbeiterin oder der verantwortliche Sachbearbeiter führt vorab eine Einstellungstest durch.

Ziel ist es, zu beurteilen, ob die Unternehmensidee Erfolgsaussichten hat und ob der Unterstützungsbedarf des Leistungsempfängers bei der Gründung des Betriebes nachhaltig beseitigt werden kann. Ausgehend von den Angaben und Tatsachen über den Unternehmensgründer und seine Unternehmensidee stellt der verantwortliche Angestellte eine Vorhersage über den erwarteten Unternehmenserfolg auf. Ist der verantwortliche Angestellte nicht in der Position, eine sinnvolle Vorhersage zu treffen, können Experten wie Berufskammerorganisationen, Wirtschaftsverbände oder Inkubatoren beigezogen werden.

Der objektive Eignungstest konzentriert sich mehr auf die Beurteilung der Unternehmensidee und der Erfolgsperspektiven des Unternehmen, während der subjektive Eignungstest den Bewerber selbst untersucht. Die verantwortliche Sachbearbeiterin prüft, ob die Gründungswilligen in der Regel in der Lage sind, die Unternehmensidee gut umzusetzten. Besitzt der Bewerber die erforderlichen Industriekenntnisse? Die Dokumente sind umso sinnvoller, je wahrscheinlicher es ist, dass der Angestellte ein konstruktives Rückmeldungen über die Eignungsprüfung des Bewerbers gibt und umso wahrscheinlicher ist es, dass dem Bewerber ein Einreiserecht gewährt wird.

Der Empfänger des Arbeitslosengeldes II erhält bei dieser Ausprägung 50 Prozentpunkte des Standardbetrags als Eintrittsgeld. Pro Einwohner, der mit dem Bewerber in einer Bedürftigengemeinschaft zusammenlebt, werden weitere zehn Prozentpunkte einbehalten. Wenn der Bewerber bereits seit längerer Zeit (mindestens zwei Jahre vor Beginn der Selbständigkeit) erwerbslos ist, kann das Eintrittsgeld um weitere 20 Prozentpunkte angehoben werden.

Selbst wenn der Stifter aufgrund außergewöhnlicher Gegebenheiten Schwierigkeiten bei der Eingliederung in den Erwerbsleben hat und zum Antragszeitpunkt für einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten erwerbslos war, können die zusätzlich 20-prozentigen Zuschläge auf die Einreisekosten gewährt werden. Der Förderzeitraum beträgt in der Regelfall sechs Monaten und kann dann auf bis zu 24 Monaten ausgedehnt werden.

Das pauschale Einreisezulagegeld richtet sich an Menschen, die aufgrund von besonderen Umständen und anhaltendem Hilfebedarf über einen längeren Zeitabschnitt erwerbslos sind. Bei Annahme des Antrags auf Einreisegeld erhält diese Person 75 v. H. des regulären Bedarfs an Leistungen bei Arbeitslosigkeit I. Arbeitslosenunterstützung für Selbstständige auch nach der Eingliederung? Auch in der ersten Phase der Firmengründung bekommen Sie neben dem Zuschuss noch Arbeitslosenunterstützung.

Durch die Weiterzahlung des Arbeitslosengelds und des Zuschlagsbetrags (Existenzgründungszuschuss oder Eintrittsgeld) soll die finanzielle Sicherheit der Stifter in der Gründungsphase gewährleistet werden. Allerdings wird die Unterstützung nur für sechs Kalendermonate gewährt und kann auf bis zu 24 Kalendermonate ausdehnen. Der Empfänger des Arbeitslosengelds ist, solange er Arbeitslosenunterstützung I oder II erhält, nach wie vor in der gesetzlichen Krankenversicherung und die Beitragszahlungen zur Pflege- und Pensionsversicherung werden vom Arbeitsamt übernommen.

Mehr zum Thema