Arbeitsamt Jobbörse

Jobbörse des Arbeitsamtes

Stellenbörse Trier, Jobs in Trier, Stellenanzeigen in Trier, Stellenbörse Trier, Stellenangebote in Trier. Online-Jobbörsen: Mein Jobcenter ist der SC. Am frühen Morgen, gleich nach dem Stehen, entdeckt Rüdiger Hild sein zukünftiges Glücksgefühl. Der Rüdiger Hild kommt bei Jobs bei Jobpilot, Roland Brümmer bei Stepstone. Brümmer, 36, bereist mittlerweile die ganze Erde als strategischen Projektabnehmer für Siemens;

Rüdiger Hild, 29, übernahm kürzlich seine erste Position. Fünf Monaten nach Abschluss seines Studiums arbeitete der Automobilingenieur bei einem Autozulieferer in Frankfurt am Main.

Beide setzten bei der Stellensuche komplett auf das Netz und griffen nicht einmal nach dem Stellenmarkt einer Zeitungsausgabe. "â??Man mÃ??sste zehn Tageszeitungen kauft und das angebotene Volumen einer groÃ?en Jobbörse immer noch nicht abdeckenâ??, sagt Roland Brümmer. Wenn Sie gerade auf der Suche nach einer Stelle sind, können Sie das Netz nicht mehr vermeiden, wenn Sie nach einer der wenigen freien Positionen suchen.

Laut einer Untersuchung der Uni Frankfurt am Main platzieren 96 Prozentpunkte der untersuchten Firmen ihre Stellenangebote auf einer eigenen Website und 88 Prozentpunkte rekrutieren auch neue Mitarbeiter über die Online-Börsen. In Deutschland gibt es rund 400 solcher Online-Stellenvermittler, von denen Hunderttausende Jobs anbieten. Nun will sich auch die Bundesagentur für Arbeit am Netz beteiligen:

Bis zu 300.000 Arbeitsplätze sollen ab anfangs Dez. auf dem "virtuellen Arbeitsmarkt" platziert werden. Dabei ist das Funktionsprinzip immer gleich: Mit Stepstone, Workpilot, Jobware oder Monstrum können bereits nach wenigen Std. drei Online-Bewerbungen eingegeben und fünf Lebensläufe in unterschiedlichen Bewerbungsdatenbanken freigeschaltet werden. Zugleich verzichten viele Unternehmen auf ihre Stellenangebote in der Erwartung, dass Internetbroker dort passende Bewerber für freie Arbeitsplätze vorfinden.

Das Unternehmen zahlt eine Vergütung an die Stellenbörsen. "Für Stellensuchende ist die Angabe eigener Angaben jedoch nur der erste Arbeitsschritt bei der Online-Suche nach einer Stellenanzeige. Zwei ein halb Std. lang recherchierte er jeden Tag im Netz, anderthalb Monde lang jeden Tag. Aber er hat sich nicht nur beworben und gewartet: Als er einen interessanten Job gefunden hat, nahm er den Hörer ab und hat die Unternehmen angerufen - "aber viele Jobs waren schon lange besetzt".

In einem Düsseldorfer Konstruktionsbüro hat er bei der Firma Monstrum einen Job gefunden mit der Perspektive, an einem Projekt im In- und Ausland teilzunehmen. Köhn bewarb sich für jeden Job im Netz klassisch, geschrieben und veraltet mit einer Bewerbungsmappe. Aber auch im Netz macht sich die Dramatik auf dem Arbeitmarkt deutlich bemerkbar. Für die Menschen, die sich auf dem Weg in die Selbständigkeit befinden, ist dies nicht selbstverständlich. Während Jobpilot zu Beginn des Jahrs 2001 noch über 36.000 Stellenangebote verfügte, sank diese Anzahl im September 2002 auf 13.300 und bis heute auf gut 10.000.

Alleine im ersten Quartal 2003 gab es dort 40 Prozentpunkte weniger Werbetätigkeit. Der Internet-Börsen sieht sich im Plus durch günstigere Tarife, größere Spannweiten und Geschwindigkeit im Vorteil: Hat ein Unternehmen einen Platz zu füllen, kann dieser innerhalb weniger Min. im Internet liegen und schon nach einigen Zeiten haben sich die ersten Antragsteller angezogen.

Da aber die Anzahl der Bewerbungen und hinterlegten Lebensläufe im Augenblick steigt und nicht die Anzahl der Offerten, haben die Jobbroker alle möglichen Ideen, um sich von einem reinen Werbemarkt zu einem Allround-Personaldienstleister zu entwickeln. Bei Arbeitssuchenden ist eine Prüfung der Antragsunterlagen durch Experten oder gar eine individuelle Schulung zur Arbeitssuche kostenpflichtig.

So bietet zum Beispiel die Firma Monstrum und die Firma Stellenpilot die Möglichkeit, Interessenten vorab auszuwählen, erste telefonische Interviews zu führen und ein digitales Bewerbermanagementsystem zu implementieren, damit sie die Bewerbungsflut schnell und kostengünstig abarbeiten. Mit mehr als 340.000 Bewerbern soll jeder von ihnen auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sein - bis zu 1000 neue werden jede Stunde hinzugefügt.

Beispielsweise hinterlässt die Stellenbörse Monitor alle Bewerbungen für einen Zeitraum von sechs Kalendermonaten in der Bewerberdatenbank. Nach Ablauf von drei Wochen sendet HiPilot eine Erinnerungsmail an seine Bewerber, in der diese aufgefordert werden, ihr Anforderungsprofil zu ändern. "Der 33-jährige Diplombiologe Ralph Brick (Name von der Chefredaktion geändert) ist auf der Suche nach einem Arbeitsplatz im Intranet. " Ohne großen Anklang.

Vielleicht hat er jeden Sonnabend auf den Kauf eines Stapels nationaler Tageszeitungen verzichtet ("das wird zu teuer"), aber im Netz fehlt ihm oft das, was eine Tageszeitung bietet - ein schneller Blick. Wer sich jetzt gleich per E-Mail beworben hat, wird oft mit Fragestellungen konfrontiert, die nichts mit dem Job zu tun haben, denn der Fragenkatalog kommt aus der Stellenbörse und nicht aus dem Haus.

Das will Jürgen Koch von der Bundesagentur für Landarbeit in Nürnberg ab Dez. erleichtern. Der Internetauftritt der Bundesagentur für Arbeit soll zur unverzichtbaren Kontaktstelle für alle Stellensuchenden werden - und 20 Mio. EUR Werbebudget sollen die erfreuliche Nachricht ausstrahlen. Alle Stellenangebote, insbesondere die der Privatbörsen, wären dann auf einem "virtuellen Stellenmarkt" - jedenfalls nach den Wünschen des Arbeitsministeriums - leicht wiederzufinden.

"Es ist uns gleichgültig, wer eine Position besetzt", sagt Jürgen Koch, "Hauptsache, es ist so. "Sein Leitspruch ist also: Zusammenarbeit statt Konkurrenz: "Kommerzielle Dienstleister sollten nicht aus dem Wettbewerb gedrängt werden, sondern vom Arbeitsmarktservice auskommen. "Wer auf arbeitsamt.de einen Job sucht, der von einer Privatbörse kommt, wird von dort aus direkt auf das Internet-Portal der Jobbörse geleitet.

80 Prozentpunkte der Stellenbörsen werden vom Wert des Kooperations-Modells überzeugt sein", geht Koch davon aus. Vier der großen Internet-Börsen - Jobspilot, Monitor, Stepstone und Jobscout24 - beschuldigen das Arbeitsmarktservice, in arbeitsfähige Segmente vorzudringen und dabei den eigentlichen Kundenkreis, die Erwerbslosen, zu ignorieren. Der Streit wütet vor allem um den Customer Master des ?change-willigen Fach- und Führungskräften", den die Privatjobbörsen gerne allein bedient haben möchten.

Die vier Provider gehen nicht davon aus, dass der neue Webauftritt des Arbeitsamts mit seiner "Planwirtschaft und zentralen" Struktur erfolgreich sein wird und gehen sogar davon aus, dass die Vermittlungsraten "schlechter" als bisher sein werden. Denn das neue Service-Portal des Arbeitsamts wird für alle Kundinnen und Kundschaft, auch für die Arbeitgeberinnen und Unternehmer, die bisher für jede Annonce in den Privatstellen bezahlen mussten, kostenlos bleiben.

25 Account Managers des Bundesinstituts bewerben seit Wochen den Online-Jobmarkt bei Firmen. Darüber hinaus will das Arbeitsmarktservice, wie viele andere gewerbliche Dienstleister, mehr für den Antragsteller tun. Diese Leistungen liegen beispielsweise zwischen 109 EUR (Bewerbungsmappenprüfung) und 1.400 EUR (Einzelcoaching) für den Jobpiloten und sind bei der Arbeitsagentur kostenlos.

Während sich Stellenbörsen und die Bundesagentur für Arbeit noch stritten, wendet sich immer mehr Arbeitsuchende unmittelbar an die Unternehmen: "Wir erhalten kaum eine Antwort auf Stellenausschreibungen in den Arbeitsmarkt. Das Gros der Bewerbungen kommt meist von unserer Homepage", sagt Hans-Christoph Kürn von Siemens und schildert einen in immer mehr Firmen an Bedeutung gewinnenden Trend: Sie veröffentlichen ihre Jobs lieber auf der eigenen Website selbst.

Im Jahr 2005 sollen 80 Prozentpunkte aller Anträge elektronisch eingegangen sein. Gerade das Netz könnte Onlinevermittler unnötig machen - denn Unternehmer sind für jeden, der dort sucht, unmittelbar ansprechbar. Für Erwerbslose, Aushilfen, Aushilfen, Praktika oder Auszubildende ist das Internetportal der Bundesagentur für Arbeit ein idealer Anlaufpunkt. Die Linkliste zu Privatjobbörsen und Arbeitsagenturen ist reichhaltig.

Der Internetauftritt wird ab Anfang des Jahres zu einem "virtuellen Arbeitsmarkt" umgestaltet. Stellenpilot: Selbst der Marktleader der Online-Jobbörsen in Deutschland hat zurzeit nur gut 10.000 offene Positionen. Jobscout24: Mit gut 14.500 Stellenangeboten ist dieser Auszug aus den Scout-Websites (inklusive Auto-Scout24) gut durchdacht. Eine Stärke des weltweiten Netzwerkes ist die große Zahl von offenen Positionen in Europa, den USA, Kanada, Singapur und Hongkong.

StepStone: In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden gut siebentausend Arbeitsplätze gefunden. Hier gibt es Firmen, die Diplom- und Doktorarbeitsthemen anbieten - optimal für den Ingenieur- und Wissenschaftsnachwuchs.

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