Arbeitgeberrechte

Unternehmerrechte

Viele übersetzte Beispielsätze mit "Arbeitgeberrechte" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Rechte der Unternehmer bei Erwerbsunfähigkeit - was müssen Unternehmer berücksichtigen? Kranke Mitarbeiter müssen prinzipiell keine Bescheinigung über die Erwerbsunfähigkeit ("gelbes Zertifikat") einreichen, bis die Erwerbsunfähigkeit mehr als drei Tage andauert. Obwohl diese Verordnung für die Unternehmen von Vorteil ist, gibt sie den Arbeitnehmern auch die Möglichkiet. Inzwischen hat das BAG die Rechte des Auftraggebers durchgesetzt.

Lediglich am vierten Tag der Erwerbsunfähigkeit sollte der Mitarbeiter eine Bescheinigung über die Erwerbsunfähigkeit einreichen.

So wollte der Versicherer, dass die Mitarbeiter am ersten Tag bei leichten Krankheiten zum Hausarzt gehen und dann eventuell für längere Zeit krank sind. Der Versicherer hat aber auch festgestellt, dass eine solche Verordnung im Einzelfall zu Missbräuchen führt und regelt daher, dass der Unternehmer die Vorlegung der Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit vom ersten Tag an einfordern kann.

Im Falle des BAG hatte ein Auftraggeber dies getan. Damit wurden die Rechte des Arbeitsgebers verstärkt. Maßgeblich ist folgende Stellungnahme des BAG: "Gemäß 5 Abs. 1 S. 3 EFG ist der Auftraggeber befugt, vom Mitarbeiter die Vorweisung eines ärztlichen Attests über das Vorliegen der Erwerbsunfähigkeit und deren wahrscheinliche Dauer bereits ab dem ersten Tag der Krankheit zu verlangen".

Prinzipiell ist es möglich, dass ein Kollektivvertrag Bestimmungen über die Vorlegung der Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit enthält. Soll das Recht nach 5 Abs. 1 S. 3 GSF-Gesetz ausgenommen werden (d.h. das Recht, die Vorlegung der Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit am ersten Tag zu verlangen), muss dies jedoch im Kollektivvertrag explizit festgelegt sein.

In den meisten Betrieben gibt es gute Erfahrung damit, dass die Bescheinigung über die Erwerbsunfähigkeit nicht als Pauschale am ersten Tag der Erwerbsunfähigkeit vorgelegt werden muss. Das bedeutet, dass die Beschäftigten bei Krankheit unverzüglich zum Hausarzt gehen müssen. Daraus resultieren oft größere Arbeitsunfähigkeiten als wenn der Arbeitnehmer zu Hause in Frieden heilen kann.

Sollte dies im Einzelnen jedoch anders sein, sollten Sie sich nicht davor scheut haben, die Vorlegung der Bescheinigung über die Erwerbsunfähigkeit bereits für den ersten Tag der Erwerbsunfähigkeit zu erwirken. Zuvor arbeitete er in einer Kanzlei und war mehrere Jahre lang geschäftsführender Gesellschafter eines Arbeitgeberschaft. Auch folgende BeitrÃ?ge sind fÃ?r Sie interessant: Sind Sie einer der Arbeitgeber, die immer den berÃ?hmten "gelben Schein" fÃ?r den ersten Tag fÃ?r sich in Anspruch nehmen?

Sollten Sie als Unternehmer am ersten Tag der Erwerbsunfähigkeit eine Bescheinigung wünschen, brauchen Sie dafür keinen speziellen Motiv. Dies war in der Vergangenheit nicht klar reglementiert. Du bist krank und dein Auftraggeber möchte, dass du für den ersten Tag der Krankheit umgehend ein Zertifikat vorlegst. Muß er rechtfertigen, warum Sie so frühzeitig einen Krankenversicherungsbeleg vorweisen müssen?

Die Ärzte der Uni Magdeburg haben aus Sicht der Unternehmer eine bedenkliche Vorstellung, die überschwemmten Praxen zu entleeren. Es wird vorgeschlagen, dass sich kranke Mitarbeiter bis zu einer Laufzeit von einer Million Wochen krank schreiben können..... Blaumakers sind ein übles Unheil sowohl für Unternehmer als auch für Mitarbeiter. Für Sie als Unternehmer ergeben sich sowohl ökonomische als auch organisatorische Einbußen.

So hat das Landgericht Köln in einem Beschluss bestaetigt, dass der Auftraggeber von einem Mitarbeiter am ersten Tag des Krankenstandes eine ärztliche Bescheinigung einholen kann. Wenn Sie von Ihren Arbeitnehmern eine Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit fordern, können Sie ohne Ihren Arbeitnehmerrat nur teilweise feststellen. Es wird immer öfter vorkommen, dass ein Mitarbeiter im Rahmen der Krankenstandsmeldung vom Auftraggeber verwarnt wird.

Denn während des Krankenstandes wurden arbeitsrechtliche Irrtümer gemacht.

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