Arbeitgeber

Auftraggeberin

Im Online-Lexikon unter ?Arbeitgeber: Arbeitgeber ist die Person, die einen Mitarbeiter beschäftigt. Traduction of "Arbeitgeber" | Das offizielle deutsch-englische Wörterbuch Collins online.

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Ein Arbeitgeber ist jeder, der einen Mitarbeiter einstellt. Der Arbeitgeber wird von derjenigen Personen festgelegt, mit der der Anstellungsvertrag abgeschlossen wurde. Ein Arbeitgeber kann auch eine Rechtsperson sein. Bei besonderen Vertragsarbeitsverhältnissen, in denen die Tätigkeit von einer anderen als der Vertragspartei ausgeübt werden soll (z.B. Zeitarbeitsverhältnis, indirektes Arbeitsverhältnis), kann eine Aufteilung der Position des Arbeitgebers in Erwägung gezogen werden.

Je nach vertraglicher Struktur kann die Konzernmutter oder ein Tochterunternehmen oder beides der Arbeitgeber der Gruppe sein. Seit dem wegweisenden Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 29. Januar 2001 - II ZR 331/01 - ist die Firma Arbeitgeber der (ausländischen) Personengesellschaft des Privatrechts (GbR); insoweit ist sie mit den anderen Gesellschaften (OHG, KG) abgestimmt, bei denen die Gesell-schaft auch als Arbeitgeber tätig ist.

Die Bezeichnung Arbeitgeber hat arbeitsrechtlichen Charakter und ist von der Bezeichnung Unternehmer zu differenzieren, die von wirtschaftlicher und kommerzieller Relevanz ist. Hauptverpflichtung: Lohnzahlung (§ 611 BGB). Schutz der schutzwürdigen Arbeitnehmerinteressen, der Sorgfaltspflicht des Auftraggebers; Gleichstellung der Mitarbeiter. Lohnsteuerrechtliche Verpflichtungen: In-ländische Arbeitgeber (d.h. solche, die mit Deutschland durch einen Inlandswohnsitz oder vergleichbare in 38 StG genannte Voraussetzungen verbinden; vor allem ist immer ein Inlandsarbeitgeber derjenige, der hier eine ständige Niederlassung unterhält) und darüber hinaus müssen die ausländischen Leiharbeitnehmer (ausländische Zeitarbeitsfirmen) für die ordentliche Lohnsteuerabführung nach dem Einkommenssteuergesetz Sorge tragen.

Es ist zu betonen, dass Arbeitgeber, die den diesbezüglichen Pflichten nicht nachkommen, gegenüber der Finanzverwaltung für steuerliche Verluste haftbar sind, aber auch die Finanzverwaltung ist im Zweifelsfall zur kostenlosen Information über die korrekte Lohnsteuerbehandlung angehalten (sog. "Anrufungsauskunft", § 42e EStG). die folgenden Pflichten des Auftraggebers zu erwähnen:

1 ) Speicherung der Einkommenssteuerkarte; bei Kündigung des Arbeitsverhältnisses oder nach Jahresende an den Mitarbeiter (Einkommenssteuer-Jahresanpassung) oder das Steueramt; 2) Angemessene Einkommenssteuerberechnung; 3) Kontoführung zum Nachweis der ordnungsgemäßen Kalkulation und Zahlung der zurückbehaltenen Steuer- und Versicherungssummen; Die Registrierung und Zahlung der Einkommensteuer für jeden Einkommensteuerregistrierungszeitraum; (5) Ausgabe von Einkommensteuerbescheinigungen; (6) Unter gewissen Bedingungen ( 42b EStG) die DurchfÃ??hrung der jährlichen Einkommensteueranpassung.

Detailliert sind die Regelungen des Lohnsteuerabzuges in den vergangenen Jahren durch die Anpassung an den technologischen Fortgang stark verändert worden: Ab 2005 wurden die Pflichten für eine große Anzahl von Unternehmern durch die Verpflichtung zur EDV-gestützten Lohnsteuerabwicklung erweitert oder abgelöst, und seit 2011 ist das bisher geltende Lohnsteuerkartensystem bis auf wenige Ausnahmefälle fast vollständig an die Stelle eines EDV-gestützten Verfahrens ( 39e EXStG) getreten.

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