Arbeiten nach Abitur

Nach dem Abitur arbeiten

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Egal ob Minijob, Urlaubsarbeit oder Work & Travel - es gibt viele Gelegenheiten, im In- und Auslande zu arbeiten. Da ich wirklich etwas Arbeit machen wollte, beschloss ich, das Jahr mit einem Arbeitsplatz zu verbinden. "â??Nach dem Interview wurde ich sofort angenommen und konnte meinen Anstellungsvertrag mit mir Ã?bernehmenâ??, erklÃ??rt sie.

In ihrer Funktion als Kassenbeamtin bezieht sie den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgehalt von 8,84 EUR pro Arbeitsstunde und verzichtet nach diesem Arbeitsmodell auf die willentliche Beitragszahlung an die Pensionskasse. "Jeder, der sich in seinem Umfeld erkundigt oder sich unaufgefordert bei Firmen in seiner Nähe bewirbt, findet rasch, was er sucht", sagt Anne Hof von der Wiesbadener Arbeitsagentur.

Außerdem rät sie, sich in der Stellenbörse der BA oder auf Fachportalen wie www.stellenanzeigen. de oder www.monster. de umzusehen. "Es geht bei diesen Berufen in der Hauptsache darum, in erster Linie etwas zu bekommen, sei es als Reserve für das Lernen oder zum Schliessen von finanziellen Lücken", unterstreicht die Karriereberaterin.

"Auch für Zeitarbeitsplätze gibt es einen Rechtsanspruch auf den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgehalt, wenn man über 18 Jahre ist. Dies gilt nicht für Freiwilligenarbeit, Pflichtpraktika für Schul- oder Universitätsstudium oder Orientierungspraktika mit einer Dauer von weniger als drei Monaten. In Deutschland liegt der Mindestgehalt seit dem Jahr 2017 bei 8,84 EUR pro Arbeitsstunde und ist auch für Mini- Jobs, d.h. für geringfügige Beschäftigungen, zu entrichten.

"Ein Mini-Job verdient höchstens 450 EUR pro Kalendermonat, die Wochenarbeitszeit und die Anzahl der Werktage sind variabel teilbar", erklärt Anne Hof. "Sie erwähnt auch die Vorzüge dieses Arbeitsmodells: "Der Auftraggeber bezahlt pauschale Sozialversicherungsbeiträge und Mini-Jobber haben dieselben Rechte wie Vollzeitarbeitskräfte. Es ist auch für Mini-Jobber empfehlenswert, auf einem Anstellungsvertrag zu bestehen: "Der Anstellungsvertrag sollte die gewohnten Grundbedingungen wie Arbeitszeiten, Vergütung und Entlassung beinhalten", rät die Berufsorientier.

"Im Idealfall sollten Sie sich vor dem Schulabschluss darum kümmern und dann in den Freistunden einen Job suchen", empfiehlt Anne Hof. "Viele Absolventen nutzten die Brückenphase auch für ihre Auslandsjobs, wie z.B. auf Kreuzfahrtschiffen, im Hotel oder in Vergnügungsparks. Vor allem das so genannte Arbeits & Reiseverhalten ist populär, bei dem Beruf und Reise kombiniert werden können, zum Beispiel in Neuseeland, Australien oder Kanada.

"Die Einsatzmöglichkeiten sind hier vielfältig", sagt Shin-Daniel Cho von der Zentralstelle für die Vermittlung ausländischer Studierender und Fachkräfte (ZAV) der ZAV. "Die Bandbreite reicht von Au-pairs bis hin zu Beruf und Reise. Dazu gehört auch das so genannte Workcamp, mit dem sich Jugendliche aus unterschiedlichen Nationen für einige Woche zu sinnvollen Projekten zusammenschließen.

"Er empfiehlt allen, die mehr daran interessiert sind, etwas zu gewinnen, zum Beispiel nach Call Centern zu schauen. "â??In vielen LÃ?ndern sind Technologiefirmen und Ã?uÃ?ere Call Center auf der Suche nach Zeitarbeitskräften fÃ?r die deutschsprachige Betreuung. "Und was ist mit dem Minimallohn in anderen Staaten? Shin-Daniel Cho sagt: "Es ist in vielen Staaten verhältnismäßig verbreitet, aber oft nur in erlernten Aktivitäten.

Im Grunde genommen sollten Sie bereit sein, weniger für Hilfstätigkeiten zu bezahlen. "Je nach Bestimmungsland können auch andere besondere Merkmale zum Tragen kommen. "Ist der Auftraggeber als "Work & Holiday Maker" eingetragen, bezahlen Sie nur 15 Prozentpunkte Steuer bis zu einer bestimmten Einnahmegrenze. "Eine weitere besondere Eigenschaft von "Down Under" ist, dass Jobsuchende Rucksacktouristen, die über 18 Jahre sind und mehr als 450 Euro pro Tag verdienen, ebenfalls Pensionsbeiträge bezahlen.

"Im Grunde genommen sind es die so genannten Reisedokumente wie der Ausweis oder der Pass in außereuropäischen Staaten. Hier ist auch ein besonderes Arbeitspatent erforderlich, während innerhalb der EU die Freizügigkeit der Arbeitnehmer gilt", erläutert Shin-Daniel Cho. Einfach ausgedrückt heißt das, dass jeder EU-Bürger innerhalb der internationalen Gemeinschaft arbeiten kann, wo immer er will. "Aber wenn Sie in einem Nicht-EU-Land wie der Schweiz arbeiten wollen, brauchen Sie eine Arbeitserlaubnis."

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