Arbeiten in der Altenpflege

Seniorenpflegearbeitsplätze

Dies gilt insbesondere für Fachkräfte in der Altenpflege. Altenpflege: "Gute Hausbewohner schlafen beschwerdefrei ein". Schon immer wollte Johannes Noltemeier Betreuer werden, um älteren Menschen zu unterstützen. Allerdings sind die Bedingungen so schlecht, dass er lieber aufgibt. Gibt es etwas Besseres, als einem Menschen zu nützen?

Oftmals hören Sie diese Problematik, wenn Sie mit Krankenschwestern oder -pflegern über ihre Tätigkeit sprechen. Allerdings sind die Arbeitsplatzbedingungen in der Krankenpflege so schlecht, dass viele ihrem Berufsstand bereits während der Berufsausbildung den Rücken zuwenden.

ver.di-Chef Frank Bsirske appelliert nun an die zukünftige Landesregierung, Pflegeheime und Krankenhäuser mit einem Minimum an Pflegepersonal auszustatten. Dadurch entstehen für Patient innen und Außen ", sagte Bsirske in einem Gespräch mit der Rheing. Sie haben mit Menschen geredet, die als Krankenschwestern, Hebammen oder Ärzte arbeiten - und sich zurückziehen.

Johannes Noltemeier (von der Herausgeberin umbenannt), ein 26-jähriger Geriatriekranke aus Süddeutschland, sagt als erster, warum er seinen Arbeitsplatz aufgeben will: "Mir war immer klar, und ich wollte Geriatriekranke werden. Ich kann mir keinen vernünftigeren Beruf ausdenken. Schon nach dem Abitur begann ich mit meiner Berufsausbildung und schon am ersten Tag war ich fassungslos: In dem Pflegeheim, in dem ich heute noch tätig bin, wurden die Älteren jeden Tag in mehrere Arbeitsgruppen eingeteilt.

Die Stimmung war hier recht gut, auch die Hausmeister haben sich mit ihnen beschäftigt, Menschen haben Sie nicht verärgert oder zusammen ferngesehen. Daraus ergibt sich, dass alle diejenigen, die sich bereits schlecht fühlen, weil sie allein nicht mehr am Wohnen teilhaben können, noch mehr abgeschottet sind.

Weil ich denke, dass diese kleinen Dinger, das Hören, der eingesalzene Matjeshering, genauso viel verlangen wie die Ältesten, ihnen ein wenig Freude am Leben gibt. Nach meiner Überzeugung haben nahezu alle Krankenschwestern ihren Berufsstand dahingehend festgelegt, dass sie für ältere Menschen da sind und ihnen zuarbeiten. Doch über die Jahre haben sie die Rahmenbedingungen schlichtweg abgeschwächt.

Gute Hausbewohner sind demnach diejenigen, die sich nicht beklagen und nicht mutieren. Wer entweder beschwerdefrei einschläft oder so unabhängig ist, dass er keine Arbeiten verrichtet - alle anderen Bewohner des Hauses werden mit größerer Wahrscheinlichkeit als beunruhigend wahrgenommen. Ich ärgere mich gelegentlich, wenn zu Schichtbeginn ein Bewohner die Glocke läutet und sagt, dass er bewegt werden will.

Doch so kann man nicht über Menschen nachdenken, die ein erfülltes Privatleben hinter sich haben und jetzt mit Würde altern wollen. Besonders, wenn ich mir ansehe, wie es den Älteren geht. Am Anfang beklagen sich viele, andere zeigen einen Zynismus, aber auch sympathischen Witz, einige nennen uns Hausmeisternamen, andere bedauern uns.

In Anbetracht der anstrengenden Arbeiten ist die Zahlung auch eine Katastrophenhilfe, ich erziele gerade einmal 1.600 EUR netto. Aber wenn ich weg bin, wird die Lage auch für die Älteren nicht besser. "In den nächsten Tagen werden Ihnen die Geburtshelferin Anke Uhlig und die Chirurgin Nele Klose sagen, warum sie ihren Job aufgegeben haben.

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