Arbeit im Sozialen Bereich

Sozialarbeit

die Gruppenleiter in ihrer täglichen Arbeit mit den Kindern zu unterstützen. für den Bereich der Gemeindepädagogik in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Allerdings können sich nur wenige Menschen einen Arbeitsplatz im sozialen Bereich vorstellen.

Möchte niemand einen bedeutsamen Arbeitsplatz?

Eine sinnvolle Arbeit wird von vielen Menschen gewünscht. Aber die Karrieremöglichkeiten im sozialen Bereich werden als wenig attraktiv angesehen. Derzeit untersucht eine Untersuchung die Gründe dafür. Sabine Neumeyer wollte tatsächlich in einem Ausbildungsprojekt in Indien als Pädagogin für sozial schwache Jugendliche mitarbeiten. Die Wahl von Neumeyer fiel auf die Wahl der Arbeitssicherheit. "Wann immer die Arbeit immer wieder durchdreht, wenn ich Richtlinien erhalte und nicht viel selbst bestimmen kann, dann stelle ich mir die Frage: Was tue ich denn hier?

"Deine Arbeit, sagt Neumeyer, hat keine Bedeutung. Ähnlich wie Sabine Neumeyer denken viele Menschen genauso. Egal, ob Sie gerade erst Ihre berufliche Laufbahn beginnen, erfahrene Profis in der Lebensmitte, Rückkehrer oder Ältere, die kurz vor der Pensionierung stehen: Nahezu jeder möchte, dass seine Arbeit nicht nur den Umsatz steigert, sondern auch mehr ausmacht.

Bei den Sozialberufen gibt es solche Arbeitsplätze. Nur sehr wenige Menschen in Deutschland sind jedoch der Meinung, dass der Sozialbereich eine gesicherte Beschäftigung, gute Löhne und Aufstiegsmöglichkeiten hat. Sozialunternehmen werden tendenziell als wenig attraktive Arbeitsplätze angesehen. Sie wirft eine simple Fragestellung auf: Warum ist es für Sozialunternehmen so schwierig, geeignete Fachkräfte zu finden?

Allerdings können sich nur wenige Menschen einen Arbeitsplatz im sozialen Bereich ausmalen. Social Entrepreneurship entstand in den 1980er Jahren und existiert bis heute als alternativer Wirtschaftszweig. Viele gehen nach den ersten Jahren das nötige Kapital aus, weil sie mit ihrem Vorhaben kein Kapital erwirtschaften und es ihnen nicht gelingen wird, dauerhafte Spender oder Unterstützer zu werden.

Eine weitere große Schwachstelle ist, dass es Sozialunternehmen und Sozialorganisationen an erfahrenen Fach- und Führungskräften mangelt, um die Entwicklung von Betrieben voranzutreiben. Fast 1.800 Menschen im Lebensalter zwischen 18 und 80 Jahren mit einer abgeschlossenen Ausbildung wurden für die Untersuchung interviewt. 60% von ihnen sagten, sie wüssten von den Karrierechancen im sozialen Bereich.

Aber nur acht Prozentpunkte wären gewillt, für ein Industrieunternehmen zu ehren. Aus der Sicht der Untersuchung ist ein wesentlicher Faktor das Einkommen. Dementsprechend ist eine Mehrzahl der Ansicht, dass das Lohnniveau in diesen Berufsgruppen nicht ausreichend ist. Sechsundsechzig Prozentpunkte der Teilnehmer gaben an, dass sie ihren Arbeitsplatz nicht für einen sozialen Arbeitsplatz opfern würden, wenn sie weniger einnahmen.

Unter anderem über Arbeitsgesetz, Frau und Karrieremöglichkeiten und Gleichstellung. Im Jahr 2016 wurde ihr Werk über die (Un-)Vereinbarkeit von Familien und Berufsleben veröffentlicht: Kindern + Karrier = Konflikten? Zusammen mit Sabine Hockling leitet sie www.diechefin. net, einen Weblog für weibliche Führungskräfte. Im Sozialbereich sind die Löhne im Schnitt sogar nahe oder leicht unter denen des Staats.

Anfängerinnen und Anfänger erhalten rund EUR 35.000 pro Jahr, erfahrene Fachleute EUR 35.000. Die Untersuchung belegt, dass Manager ein mittleres jährliches Bruttoeinkommen von durchschnittlich rund 4. 000 bis 8. 000 EUR haben. Mangelnde Weiterbildungsangebote und Karriereperspektiven verhindern auch, dass viele von ihnen bei einem Sozialunternehmen einsteigen.

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