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Freie und aktuelle Texte des Arbeitsrechts im Internet (Angebot des Bundesministeriums der Justiz und der juris GmbH): Alle Verordnungen, Gesetze und sonstigen Bestimmungen finden Sie dort. Immer wieder stellt sich die Frage, welche Artikel des Arbeitsrechts und der . Arbeitsgesetzbuch - Kanton Aargau Die Zielsetzung des Arbeitsgesetzbuches ist es, die Beschäftigten vor Gesundheitsgefahren zu bewahren, die mit dem Arbeitsumfeld zusammenhängen. Auf der einen Seite beinhaltet sie Bestimmungen über Arbeits- und Erholungszeiten und auf der anderen Seite Bestimmungen über den allgemeinen Gesundheitsschutz. Für den allgemeinen Arbeitsschutz gelten die folgenden Bestimmungen.

Die Arbeitgeberin muss den Jugend-, Schwangerschafts- und Stillschutz sicherstellen (siehe "Besonderer Schutz"). Das Unternehmen ist dafür zuständig, die Mitarbeiter vor Gefährdungen zu bewahren.

Gefährliche oder schmutzige Arbeit erfordert Schutzausrüstung, Arbeitskleidung oder Arbeitshinweise, um Arbeitsunfälle und Gesundheitsschäden zu vermeiden. Berichten Sie uns, wenn die arbeitsrechtlichen oder gesundheitlichen Vorschriften in dem Unternehmen, in dem Sie tätig sind, nicht beachtet werden.

1 ) Die nachfolgenden Unternehmen und Menschen unterliegen weder den Gesundheitsschutzbestimmungen noch denjenigen über Arbeits- und Ruhezeiten:

Im öffentlich-rechtlichen Arbeitsrecht (ArG, SR 822. 11) vom 11. Mai 1964 sind zwei Schwerpunkte geregelt: Gesundheits-, Unfallverhütungs- und besonderer Schutz für junge Mitarbeiter, Schwangerinnen und Pflegemütter. Das Arbeitsgesetzbuch ist prinzipiell auf alle Privatunternehmen und öffentliche Einrichtungen sowie auf alle dort tätigen Mitarbeiter anzuwenden.

Das Betriebskonzept ist sehr weit gefächert, um alle erdenklichen Gegebenheiten zu erfassen und damit so viele Menschen wie möglich zu schonen. Als Unternehmen im Sinn des Bundesgesetzes gilt, wer als Unternehmer einen oder mehrere Arbeitnehmer dauerhaft oder befristet einstellt, gleichgültig, ob es sich um ein bestimmtes Objekt oder eine Anlage handelt (Art. 1 Abs. 1 und 2 ArG).

Das Konzept des Mitarbeiters ist in der Regelung 1 des Arbeitsgesetzbuches (Art. 1 Abs. 1 Nr. 1 ArGV 1 ) weiter gefaßt als im Schuldrecht. Es handelt sich um jede natürliche oder juristische Personen, die während ihrer gesamten oder eines Teils ihrer Arbeitszeit in einer vom Gesetz erfassten Einrichtung dauerhaft oder zeitweise beschäftigt sind. Es ist nicht ausschlaggebend, ob ein Anstellungsvertrag im formalen Sinn vorliegt oder ob ein Gehalt ausgezahlt wird.

So kann eine Personen auch auf der Basis eines Werkvertrages, eines Auftrages oder eines anderen Mischvertrages oder nicht ausdrÃ??cklich regulierten Vertrages (innominate contract) als Mitarbeiter auftreten. Allerdings sind im Gesetz Ausnahmeregelungen vorgesehen, so dass der durch das Arbeitsgesetzbuch gewährte Arbeitsschutz nicht für alle Beschäftigungsverhältnisse anwendbar ist. Einige Mitarbeiter sind völlig ausgegrenzt, andere zum Teil in dem Sinn, dass einige gesetzliche Bestimmungen nur für einzelne Personengruppen anwendbar sind.

Hierzu zählen beispielsweise die Arbeitszeit und die Ruhe und/oder der Schutz der Gesundheit oder das erforderliche Mindesthaltbarkeitsalter für die Aufnahme einer Arbeit. 1 ) Die nachfolgenden Gesellschaften und Personengruppen unterliegen weder den Gesundheitsschutzbestimmungen noch denjenigen über Arbeits- und Ruhezeiten: Familienunternehmen; dem Bundesgesetz über die Arbeit in Verkehrsunternehmen unterstellte Unternehmungen; dem Bundesgesetz über die Seefahrt unter schweizerischer Fahne unterstellte Unternehmungen; religiös tätige und andere kirchliche Bedienstete sowie Mitglieder von Ordensgemeinschaften und Stammhäusern oder anderen Religionsgemeinschaften; Mitarbeiter von Behörden ausländischer Länder oder von in der Schweiz ansässigen internationalen Verbänden; Bedienstete von Luftfahrtgesellschaften der Schweiz; Geschäftsreisende im Sinner des Bundesgesetzes; Bedienstete, die dem Übereinkommen vom 23. Januar über das Seerecht und die Eidgenossenschaft über das Seerecht und das Recht der Eidgenossenschaft unterworfen sind.

May 1954 über die Einsatzbedingungen der rheinischen Schiffer. 2 ) Die nachfolgenden Unternehmen und Personengruppen unterliegen ausschließlich den Gesundheitsschutzbestimmungen: Verwaltung von Bund, Kantonen und Kommunen, öffentlich-rechtliche Institutionen ohne eigene Persönlichkeit und öffentlich-rechtliche Kapitalgesellschaften, sofern die Mehrheit der von ihnen angestellten Arbeitnehmer in einem öffentlich-rechtlichen Beschäftigungsverhältnis steht, mit Ausnahmen von Unternehmen von Bund, Kantonen und Kommunen, für die das ArG uneingeschränkt gilt.

Mitarbeiter, die eine übergeordnete Führungsaufgabe wahrnehmen: Entscheidend ist, dass der Betreffende die Gestaltung, den Geschäftsverlauf und die Geschäftsentwicklung eines Unternehmens oder Unternehmensteils nachhaltig mit entsprechender weitreichender Entscheidungskompetenz prägen oder Entscheidungen von erheblicher Bedeutung wesentlich mitbestimmen kann ( 9 Abs. 1).

Der Arbeitnehmer muss über einen hohen Grad an Freiraum in Hinblick auf das Ziel der Arbeit, ihre Durchführung und Aufteilung verfügen (Art. 10 Abs. 1 und 2 Abs. 2 S. 1 GGV 1).

Für das technisch-wirtschaftliche Forschungspersonal gelten dagegen die folgenden Regelungen zum Mutterschutz ( 10 Abs. 3 Nr. 1 ArGV). Mitarbeiter, die als selbstständige Künstler arbeiten. Diese unterliegen einem normalen Arbeitsvertrag des Staates (vom 18. Jänner 1985, SR 221.215.324. 1), der einen bezahlter Schwangerschaftsurlaub von sechzehn Schwangerschaftswochen beinhaltet, aber keine weiteren Regelungen zur Nacharbeit.

In den nachstehenden Abschnitten sind die Vorschriften über den gesundheitlichen Aspekt festgelegt: 6 ArG zum allgemeinen Gesundheitswesen und alle Vorschriften der Artikel 34 Abs. 35 ArG, spezifiziert in Artikel 60 bis 65 Artikel 1 Abs. 1 über den Jugendschutz von Schwanger- und Stillmüttern - Schwangerschafts- und Stillschutz (Artikel 35 Abs. 1 ArG), Erwerbstätigkeit von Schwanger- und Stillmüttern (Artikel 35 Abs. 2 ArG), Behindertenverbote (Artikel 35 Abs. 2 ArG).

36a ArG und 66 Abs. 1 über das verbotene Verhalten bei bestimmten mühsamen und gefährlichen Tätigkeiten. Doch Achtung: 35a und 35b ArG über Erwerbstätigkeit und Fehlzeiten während der Trächtigkeit und der Laktation, Nachtschicht und Berücksichtigung von familiären Verpflichtungen nach 36a ArG sind in den in 3a ArG genannten Gesundheitsschutzregelungen nicht enthalten.

Daher gelten diese Regelungen nicht für öffentliche Beschäftigungsverhältnisse. Für die Verwaltung von Bund, Kantonen und Kommunen ist es daher notwendig, auf die Vorgaben des Rechts von Bund, Kantonen und Kommunen (Beamtengesetz oder Personalordnung) zu verweisen, die in der Regel weitaus großzügiger sind als das Arbeitsgesetzbuch. 3 ) Die nachfolgenden Einrichtungen müssen die Regelungen des ArG über das Mindestalter für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit anwenden:

landwirtschaftliche Primärproduktionsbetriebe, einschließlich Nebenbetriebe, in denen hauptsächlich die Produkte des Hauptbetriebs aufbereitet oder verwendet werden, sowie lokale Milchsammelzentren und angeschlossene Milcherzeugungsbetriebe; Unternehmen mit vorwiegend gartenbaulicher Erzeugung (bestimmte Vorschriften des Gesetzes können durch Verordnungen für solche Unternehmen gelten deklariert werden, soweit dies zum Schutz der Lernenden notwendig ist); Fischereigewerbetreibende; Privathaushalte.

Der Gesetzgeber ist gesetzlich zum Schutz der gesundheitlichen Situation von Schwanger- und Stillmädchen angehalten (Art. 35 ArG). Er muss: trächtige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerinnen einstellen und ihre Arbeitsplatzbedingungen so ausgestalten, dass ihre gesundheitliche Situation und die des Minderjährigen nicht gestört werden; ihre Arbeitsplatzbedingungen unter Einhaltung der Sonderbestimmungen über Fehlzeiten, Arbeitszeit, Überstunden, Nacht- und Familienarbeit (Art. 35, 35a, 35b, 36 ArG, 60 bis 66 ArrGV 1) entsprechend ausrichten.

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