Arbeit Ausbildung

Berufsausbildung

mw-headline" id="Entstehung_und_Struktur">Entstehung und Struktur[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Die Allianz für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerb (im Folgenden: Allianz oder Allianz für Arbeit) wurde 1998 von der damals regierenden Landesregierung unter Gerhard Schröder nach dem Wahlerfolg von SPD und Buendnis 90 / Die Gruenen eingeleitet. Erklärtes Erklärungsziel war es, das Allianz als "Bündnis für Arbeit, Soziales und Innovation" im Wahlergebnis der SPD zu einem zentralen Instrument zur Bekaempfung der Arbeitslosenquote zu machen.

Der damalige IG-Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel hatte unter der Bundesregierung die Initiative "Allianz für Arbeit und Standortsicherheit" ergriffen. Neben der Konzerten Handlung (1967-1977) wird die Allianz als das einzige Beispiel für eine dreiseitige korporative Vereinbarung zwischen Gewerkschaften, Arbeitgebern und Regierungen auf Bundesebene in der Entstehungsgeschichte der BRD angesehen.

Die Allianz für Beschäftigung, Ausbildung und Wettbewerb tagte neunmal zu einem Gipfeltreffen zwischen dem 6. und 4. Dezember 1998 und dem 4. Mai 2003; die im Rahmen der Allianz erzielten Fortschritte wurden in Form gemeinsamer Stellungnahmen dargelegt. Auch der Bundesverband der Bundesverbände der Deutschen Industrie (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) haben sich gemeinsam geäußert.

Christoph Butterwegge[2] bemängelt, dass diese Vorgehensweise die Interessenkonflikte ignoriert und eine vernünftige Antwort auf das Arbeitslosigkeitsproblem angenommen habe, die durch bewährte Verfahren simuliert werden könne. Im Anschluss an das dritte Gipfeltreffen am 7. Juni 1999 wurde in einer Gemeinschaftserklärung von DGB und BDA beschlossen, die Arbeitsmarkteinrichtung des regionalen Tarifvertrags durch Öffnungserklärungen und Flure weiter zu unterteilen.

"Vor diesem Hintergrund setzen wir uns im Zuge der bestehenden Gesetzes- und Tarifvertragswerke für Unternehmensallianzen zur Sicherung und Förderung der Arbeitsplätze, zur Bildung von Ausbildungsstellen und zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit ein. "Darüber hinaus haben sich die Teilnehmenden auf einen Trainingskonsens geeinigt. So wurde in einer Gemeinschaftserklärung des Bundes für Arbeit anlässlich des vierten Gipfels am 11. November 1999 festgestellt: "Neue Investition, neue MÃ??rkte, neue Konzepte und neue SelbststÃ?ndigkeit sind Grundvoraussetzungen fÃ?r die Erweiterung des Arbeitsmarktes.

"Neben dem Bestreben, jedem jungen Menschen einen Lehrplatz zu bieten, wurde die Einbindung der Langzeiterwerbslosen und Geringqualifizierten in den ersten Lebensabschnitt durch einen auf drei Jahre angelegten Versuch mit dem Mainz-Modell und dem Saar-Modell beschlossen. Dabei wurde ein breites Themenspektrum angesprochen, wie z.B. der Wegfall von Mehrarbeit, eine Qualifikationsoffensive, die Stärkung der Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitskräfte, die Vermittlung von Arbeitsplätzen, die Altersversorgung und die Vermögensanlage.

Der Misserfolg eines neuen Verhandlungsversuchs, sozial- und beschäftigungspolitische Reformvorhaben dreiseitig zu verhandeln, rechtfertigte den Ausschluß der Vereine aus dem Reformprozeß. "12] Mit dem Versagen des Bundesarbeitsamtes und der von Schröder erklärten einseitigen Lockerung des Kündigungsschutzes verkündete er den Kompromiss zwischen der SPD und den Sozialpartnern, die die SPD im Wahlkampf des Bundestages nachdrücklich unterstützt hatten.

Schroeder/Esser ging beispielsweise davon aus, dass "ein Beschäftigungsbündnis die Möglichkeit biete, die erforderliche Umgestaltung des dt. Leitbildes so zu gestalten, dass dessen Kräfte - vor allem die Kombination von gesellschaftlicher Integration und ökonomischer Konkurrenzfähigkeit - durch die gewünschten Änderungen präzise erhalten werden können. "Entgegen Essers Einschätzung, dass das deutsche Leitbild ein ausgewählter Corporatismus ist, der in einer Allianz von Arbeitnehmern mit Unternehmern für das deutsche Ausfuhrmodell in der Weltwirtschaftskrise der 1970er Jahre Teilbereiche der Arbeiterschaft ausschloss[18], wurde die gelungene Kombination von gesellschaftlicher Integration und ökonomischer Konkurrenzfähigkeit nun als die Kraft des inländischen Leitbildes bezeichnet.

Die Auswirkungen des Zusammenschlusses auf Arbeitsplätze, Ausbildung und Wettbewerb waren zweifach: Diskutierenswert ist die Fragestellung, konkrete politische Konsequenzen und Massnahmen aus einer staatlichen Allianz für Beschäftigung abzuleiten, die vor allem Willenserklärungen hat. Bedeutendste Konsequenz des Buendnisses fuer Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfaehigkeit war der Diskurs ueber den Zusammenhang zwischen Erwerbslosigkeit und Wettbewerbsfaehigkeit.

Arlt, Hans-Jürgen / Nehls, Sabine (ed.): Bundesamt für Arbeit: Konstruktionslehre Architekt, Kritiker, Karriere-Anwalt ( "Alliance for Work: Construction, Critique, Career", Hans Böckler Foundation), Opladen/Wiesbaden 1999. 1991: Hans-Jürgen / Deppe, Frank: European Intégration und industrial Relations - Zur Kritik of Conceptes des "Wettbewerbskorporatismus", in Schmitthenner, Horst/Urban, Hans-Jürgen (ed.): SPD. Options for a Different Policy,Hamburg 1999, 275-300. Josef Esser/Wolfgang Schroeder: Model Germany: from Concerted Action to Alliance for Jobs.

Fickinger, Nico: The wasted consensus: the Alliance for Jobs, Training and Competitiveness 1998 - 2002. motiviert, Bedingungen und Ergebnisse, Wiesbaden 2005. Fraune, Cornelia: Neue Social pakt in Deutschland und den Niederlande, Wiesbaden 2011. heassel, Anke / Hoffmann, Rainer: National alliances and perspectives of a European employment pact, in: Arlt/Nehls (Ed.): Alliance for Jobs.

Konstruktions, Kritiker, Karriere, Werkstätten/Wiesbaden 1999, 213-229 Leggewie, Claus: Bocke zu Gärtner? Die Allianz für Beschäftigung im politischen Prozess, in: Arlt/Nehls (Hrsg.): Bundesarbeitsgemeinschaft. Konstruktions, Kritiker, Karriere, Werk, Wiesbaden 1999, 13-24. Schröder, Gerhard: The Alliance as the Focus of Our Politics of the New Center, in: Arlt/Nehls (ed.): Bundesarbeitsministerium. Konstruktions, Kritiker, Karriere, Werk, Wiesbaden 1999, 49-56. Streeck, Wolfgang / Heinze, Rolf G.: Runneuerung des englischen Modell.

Ein Neuanfang für mehr Arbeitsplätze, in: Arlt/Nehls (Hrsg.): Bundesverband für Arbeit. Konstruktions, Kritiker, Karriere, Werkstätten, Opladen/Wiesbaden 1999, 147-166. Streeck, Wolfgang: Die Gewerkschaften en BÜndnis für Arbeit, in: Abel, Jörg/Sperling, Hans-Joachim (ed.): UmbrÃ? che und Kontinuitäten: perspectives of national and international industrial relations, München und Mering 2001, 271-279. Urban, Hans-Jürgen (ed.): Beschäftigungsbündnis oder Standortpakt.

Die " Alliance for Work " under the microscope, Hamburg 2000. Wolf, Michael: Von der konzessionierten Aktion" zum "Bündnis für Arbeit", in: Otopie Kreativität, H. 117, July 2000. Wolfgang Schroeder / Josef Esser: Model Deutschland: von der konzessionierten Action zum Bundesarbeitsministerium, in: Aus Policy und Time-Geschichte: Supplement to the weekly newspaper Das Parliament, B 37, 1999, p. 8. Christoph Butterwegge: Krisen und Zukunftsperspektiven des Staatsministeriums, Wiesbaden 2006, 3rd ed.

Cornelia Fraune: Neue Sozialpakete in Deutschland und den Niederlanden, Wiesbaden 2011, S. 184f. Die Allianz für Beschäftigung, Ausbildung und Wettbewerb 1998-2002, Wiesbaden 2005, 359f.

Cornelia Fraune: Neue Sozialpakte in Deutschland und den Niederlanden, Wiesbaden 2011, S. 205. ? Cornelia Fraune: Neue Sozialpakte in Deutschland und den Niederlanden, Wiesbaden 2011, S. 212. ? Cornelia Fraune, Sozialpakte in Deutschland und den Niederlanden, Wiesbaden 2011, S. 217. ? Claus Leggewie: Bocke zu Gärtner?

Die Allianz für Beschäftigung im politischen Prozess, in: Arlt/Nehls (Hrsg.): Bundesarbeitsgemeinschaft. Konstruktions, Kritiker, Karriere, Wiesbaden 1999, p. 24. Wolfgang Streeck: Die unionschaften im Bundesamt für Arbeit 2001,278f. Willi ams Streeck: Die unionschaften im bund nis für Arbeit, in: Jörg Abel und Hans-Joachim Sperling (ed.): umrüche and Kontinuitäten: perspectives of national and international industrial relations, Munich and Mering 2001, p. 273.

11 Wolfgang Schroeder / Josef Esser: 1999, Model Germany: from the Concerted Action to the Alliance for Jobs, in: Aus Policy und Timgeschichte: Supplement to the weekly newspaper Das Parliament, B 37, 1999, p. 3. Pension at 60: Schmoldt criticises the attitude of I. G. Metal. Im: Spiegel Online. 28. 12. 1999, eingesehen am 11. 06. 2018. Cornelia Fraune: Neue Sozialpakete in Deutschland und den Niederlanden, Wiesbaden 2011, 1a.

Die Allianz für Beschäftigung, Ausbildung und Wettbewerb 1998-2002, Wiesbaden 2005, S. 192ff. Gerhard Schröder: Die Allianz als Schwerpunkt unserer neuen Zentrumspolitik, in: Arlt/Nehls (Hrsg.): Bundesverband für Arbeit. Konstruieren, Kritiken, Karriere, Entwickeln/Wiesbaden 1999, S. 55. ? Nico Fickinger: The Given Consensus. Die Allianz für Beschäftigung, Ausbildung und Wettbewerb, Wiesbaden 2005, S. 248. Angela Merkel: Bestenfalls hoffnungsvoll, im schlimmsten Fall betrügerisch.

Der Gedanke: The idea of the alliance has survived, in: Arlt / Nehls(ed.): Bundesamt für Arbeit: Konstruieren, Kritisieren, Karrieretieren ( "Alliance for Jobs: Construction, Criticism, Career") (Hans Böckler Foundation) , Opladen / Wiesbaden 1999, p. 108. Anke und Rainer Hoffmann (1999): National Alliances and Perspectives of a European Employment Pact, in: Arlt/Nehls (ed.): Bundesarbeitsamt für Arbeit. Bau, Kritiker, Karriere, Wiesbaden, 213-229, 2a.

Der Henk Overbeek (Hrsg.):

Mehr zum Thema