Anspruchsdauer Arbeitslosengeld

Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld

Hier finden Sie alle Informationen rund um das Thema Arbeitslosengeld: Reklamation - ja oder nein? Laufzeit des Arbeitslosengeldanspruchs für Arbeitslose und Arbeitslose für Arbeitslose und Arbeitslose | Laufzeit des ALG-Anspruchs für Arbeitslose und Arbeitslose

Das Arbeitslosengeld I hängt in erster Linie von der Anspruchsdauer ab, die sich aus der Laufzeit der Pflichtversicherungsverhältnisse ergibt und liegt zwischen sechs und 24 Jahren. Die Berechtigung auf eine Rente erlischt, wenn die Voraussetzungen für den Anspruch nicht mehr bestehen oder ab dem Folgemonat des für die reguläre Altersrente nach dem SGB VI (derzeit 65) geforderten Alters.

In der folgenden Übersicht ist die Laufzeit des Arbeitslosengeldanspruchs ersichtlich (gültig für Anwartschaften ab 01.01.2008). Die Laufzeit des Leistungsanspruches resultiert demnach aus der Laufzeit der bisherigen Pflichtversicherungsverhältnisse sowie dem Alter des Begünstigten. Für die Festlegung der Laufzeit der Pflichtversicherungsverhältnisse ist der Rahmenzeitraum zuzüglich eines Zeitraums von fünf Jahren, d.h. der letzen fünf Jahre vor der Eintragung der Arbeitslosigkeit, zu berücksichtigen.

Der Anspruchszeitraum für die "kurze Anwartschaftszeit" Davon abweichend wird der Zeitraum des Anspruchs auf Arbeitslosengeld I auf der Grundlage der Einhaltung der so genannten kurzfristigen Anwartschaft reguliert. Der Anspruchszeitraum ergibt sich in diesem Falle aus der Laufzeit der Pflichtversicherungsverhältnisse in den beiden Vorjahren vor der Arbeitslosenmeldung.

Arbeitslosenunterstützung

Ein Arbeitssuchender kann bei Vorliegen der Voraussetzungen prinzipiell 20 Kalenderwochen lang Arbeitslosengeld erhalten. Selbständige sind in der Regel nicht durch die Arbeitslosenversicherung versichert. Daher werden die obengenannten Zeiträume nicht durch Zeiträume der Selbständigkeit verlängert. Daher müssen Selbständige nach der Einstellung ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit mit einem relativ langen Bezugszeitraum gerechnet werden.

Für Selbständige gibt es jedoch die Chance, auf freiwilliger Basis der Arbeitslosigkeit beitreten und so ihren Sozialschutz zu erhöhen. Wenn ein Mensch Arbeitslosengeld erhalten hat und damit die eventuelle Anspruchsdauer erschöpft ist, hat er unter gewissen Bedingungen ein Anrecht auf Arbeitslosenunterstützung.

Besteuerung

Die Arbeitslosenunterstützung ist eine Errungenschaft der DAG. Für die Differenzierung des Arbeitslosengeldes II (ALG II), das eine unbestimmte Errungenschaft ist, und der grundlegenden Sicherheitsvorrichtung von Arbeitsuchenden und Arbeitnehmern, wird das Arbeitslosengeld im Volksmund auch ALG I bezeichnet. Arbeitsloser ist ein Mensch, der nicht in einem Arbeitsverhältnis steht, der versucht, für einen Zeitraum von mind. 15 Wochenstunden einen Arbeitsplatz zu finden (Eigenleistung) und der dem Arbeitsamt zur Verfuegung steht, d.h. der bei lokaler Abwesenheit oder Ferien gemeldet werden muss.

Reisen sind in der Regelfall ohne Genehmigung der Bundesagentur für Arbeit nicht möglich und sind nur für 3 Kalenderwochen ohne Reduzierung des Arbeitslosengelds (Verfügbarkeit) zu haben. Die betreffende Person muss sich zur Sicherung ihrer wirtschaftlichen Berechtigung bis zum Tag der Arbeitslosigkeit, also mindestens 3 Monaten vor dem Tag der Arbeitslosigkeit, als erwerbslos anmelden. Der Bewerber muss sich mindestens 3 Monaten vor Ablauf des Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnisses oder innerhalb von 3 Tagen nach Kenntnisnahme des Zeitpunktes der Kündigung um eine Stelle bewerben.

Er kann auf einen neuen Job versetzt werden. oder per Telefon - kostenlos unter Tel. (0800) 4 5555 00 - arbeitsuchend oder erwerbslos. Das Arbeitslosengeld wird nur an diejenigen gezahlt, die in den vergangenen 2 Jahren vor dem Arbeitslosengeldantritt und dem Eintritt der Erwerbslosigkeit seit mehr als 12 Monaten (= 360 Kalendertage) beschäftigt waren.

Ebenfalls auf den Leistungsanspruch anrechenbar: Die Betroffenen können einen Leistungsanspruch auch dann geltend machen, wenn sie in den vergangenen 2 Jahren vor der Eintragung in die Arbeitslosenversicherung weniger als 12 Kalendermonate in einem Pflichtversicherungsverhältnis waren, vorausgesetzt, dass: der Bruttolohn der vergangenen 12 Mon. (rückwirkend ab dem letzen Tag der Erwerbstätigkeit berechnet) den Bezugswert nicht überschritten hat.

Ist einer dieser Umstände erfüllt, muss dies der Arbeitsagentur erklärt und bewiesen werden, um die Existenz eines Minderjährigen zu beanspruchen. Erwerbslose mit mind. einem Kleinkind erhalten 67%, pauschale Arbeitsuchende 60% des monatlichen Nettoeinkommens. Arbeitslosengeld wird für 30 Tage lang monatsweise gezahlt, ungeachtet der tatsächlichen Länge des Monats.

Die Arbeitslosenunterstützung ist wie alle Lohnausgleichsleistungen zollfrei. Arbeitslosengeldempfänger und ALG II-Empfänger sind in der GKV, der Langzeitpflegeversicherung und der GKV obligatorisch versichert. Die Versicherung von Unfällen erfolgt nur auf Antrag der Bundesagentur für Arbeit oder anderer Institutionen (z.B. Unfallanzeige an die Bundesagentur für Arbeit).

Bei Aussetzung des Arbeitslosengeldes (Sperrfristen siehe unten) kann es zu keinem ausreichenden Schutz kommen! Die Inanspruchnahme des Arbeitslosengeldes wird ganz oder zum Teil ausgesetzt, wenn die betreffende Person die folgenden Dienstleistungen erhält: Das Elternbeihilfe hat keine Aussetzung des Arbeitslosengeldes zur Folge, wenn der Begünstigte mehr als 15 Arbeitsstunden haben kann. Selbst der Erhalt von Kindergeld hat keinen Ausschluß vom Arbeitslosengeld zur Folge.

Die Betroffenen können bei Inanspruchnahme von Arbeitslosengeld, einschließlich Berufsausbildung, selbständig oder beschäftigt arbeiten und ein Nebeneinkommen erwirtschaften. Wurde die nebenberufliche Tätigkeit für einen Zeitraum von 12 Monaten, längstens jedoch 18 Monaten vor der Erwerbslosigkeit gehalten, kann ein individueller Zuschuss gewährt werden. Arbeitslosengeldempfänger müssen ihre Zweitbeschäftigung der Arbeitsagentur mitteilen, sobald sie davon Kenntnis erlangt, jedoch nicht später als bei Arbeitsbeginn.

Die Referenzperiode ist vom Alter des Bewerbers und der Laufzeit des arbeitslosenversicherten Arbeitsverhältnisses in den vergangenen 5 Jahren geprägt. Jeder, der noch nicht 50 Jahre ist oder weniger als 30 sozialversicherungspflichtige Monatsbeschäftigungen hat, bekommt Arbeitslosengeld für ein Jahr. Erwerbslose, die 55 Jahre oder höher sind und seit mehr als 36 Monaten pflichtversichert sind, beziehen 18-monatiges Arbeitslosengeld.

Im Bedarfsfall können die Betroffenen unter bestimmten Bedingungen ALG II/Sozialhilfe, Wohngeld und Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit beantragen. Die folgenden Ursachen können dazu beitragen, dass Menschen für einen bestimmten Zeitraum kein Arbeitslosengeld auszahlen. Im Falle von Arbeitsaufträgen und Aufhebungsverträgen kann eine Sperrfrist von höchstens 12 Kalenderwochen festgesetzt werden. Der Leistungsanspruch verfällt bei Sperrfristen von 21 Wo.

Ausnahmen: Wenn unter Berücksichtung der Gesamtverhältnisse ein wesentlicher Anlass besteht, warum die Arbeiten nicht begonnen werden können (z.B. wenn die Anstellung gegen rechtliche, kollektive oder betriebliche Vereinbarungen über die Arbeitsumstände verstößt), wird in der Regelfall keine Sperrfrist auferlegt. Wenn Sie eine Aktion oder einen Job nicht akzeptieren können, besprechen Sie Ihre Beweggründe mit dem für Sie verantwortlichen Arbeitnehmer der Arbeitsagentur.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihre lokale Arbeitsagentur.

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