Anrechnung Abfindung auf Arbeitslosengeld

Verrechnung von Abfindungen mit dem Arbeitslosengeld

Gutschrift einer Abfindung auf das Arbeitslosengeld. Wie viel Entschädigung kann ich verlangen? Werden die Arbeitslosenunterstützung gekürzt und wann? Verrechnung der Abfindung mit dem Arbeitslosengeldanspruch.

Gutschrift einer Abfindung auf das Arbeitslosengeld

Derjenige, der ein Anstellungsverhältnis im Einverständnis mit seinem Chef frühzeitig kündigt, erhält in vielen FÃ?llen eine Abfindung. Dies hat jedoch Auswirkungen auf das Arbeitslosengeld. Auf den ersten Blick kann eine Abfindung eine verlockende Möglichkeit sein, ein Beschäftigungsverhältnis ohne Entlassung zu kündigen. Dies wird in der Praxis in der Praxis durch eine Aufhebungsvereinbarung oder eine Abwicklungsvereinbarung zwischen dem Auftraggeber und dem Mitarbeiter begleitet.

Das Arbeitsverhältnis wird in vielen FÃ?llen aufgrund einer Aufhebungsvereinbarung frÃ?her als die tatsÃ?chliche KÃ?ndigungsfrist beendet. Eine genauere Untersuchung der Situation zeigt, dass Abfindungen ebenso wie der Abschluss einer Aufhebungs- oder Liquidationsvereinbarung selbst eine Falle sein können. Die Mitarbeiter laufen somit Gefahr, dass sie bei der Arbeitslosenunterstützung ausfallen. Derjenige, der eine Entschädigung erhÃ?lt, die zum einen damit eine Sperrfrist mit dem Arbeitslosengeld anspricht.

Dazu kann eine Ruhepause kommen, wenn - unter gewissen Bedingungen - die Vergütung auf das Arbeitslosengeld anrechenbar ist. Danach wird der Erhalt des Arbeitslosengeldes je nach anrechenbarem Betrag der Abfindung um mehrere Kalenderwochen oder Kalendermonate verschoben. Mitarbeiter, die z.B. eine Aufhebungsvereinbarung abschließen und eine Abfindung bekommen, können von der Agentur für Arbeit sowohl eine Sperrfrist als auch eine Ruhefrist in Anspruch nehmen.

In den meisten FÃ?llen laufen jedoch beide parallel und die ZeitrÃ??ume werden nicht addiert. Der Bezug einer Abfindung und der Abschluss eines Aufhebungsvertrages gehen in der Regelfall mit einer Sperrfrist für Arbeitslosengeld einher. Der Grund dafür ist, dass der nun erwerbslose Mensch an der Kündigung seines Arbeitsverhältnisses tatkräftig teilgenommen hat. Der Auftraggeber hätte ohne Einwilligung nicht oder nicht innerhalb der jeweiligen Frist kündigen können - der Betreffende ist daher aus der Perspektive des Arbeitsamtes für seine Situation (mit-)verantwortlich.

Der Betreffende hat während der Sperrfrist keinen Leistungsanspruch auf Arbeitslosengeld. In der Regel sind dies zwölf Kalenderwochen für den Abschluss von Kündigungsverträgen - die aus Behördensicht oft gleichbedeutend sind mit einer Aufkündigung. Auch wenn der Betreffende durch sein Handeln eine Entlassung verursacht hat, bestraft ihn das Arbeitsministerium dafür in der Regel mit einer Sperrfrist - und zwar in der Regel immer dann, wenn er seinen Arbeitsplatz ohne triftigen Grund aufgeben hat.

Die Sperrfrist kürzt die Gesamtdauer des Arbeitslosengeldes um den jeweiligen Zeitabschnitt. So wird der Geldbetrag nicht nur später ausgezahlt, sondern geht den Erwerbslosen völlig aus. Ältere Mitarbeiter können einer Sperrfrist von mehr als zwölf nachkommen. Immer wenn das Arbeitsministerium das tatsächliche Höchstmaß von zwölf Kalenderwochen vorschreibt, entspricht dies zugleich einem Quartal der Gesamtzeichnungsfrist.

Wer, vor allem wegen seines Alters, bis zu 24 Monaten Arbeitslosengeld erhält, muss daher in solchen Faellen auf eine staatliche Unterstuetzung von bis zu sechs Monaten ausruhen. Überbrückung der Sperrfrist für die Abfindung? Mitarbeiter, die einen Abfindungsvertrag mit Abfindung abschließen, müssen vor allem mit einer Sperrfrist für Arbeitslosengeld gerechnet werden.

Allerdings gibt es Ausnahmen: Es ist glaubwürdig, dass der Unternehmer den Mitarbeiter sowieso entlassen hätte, und dass diese Entlassung nicht auf ein Verhalten zurückzuführen gewesen wäre, das Beschäftigungsverhältnis erlischt damit zum gleichen Zeitpunkt, wie es der tatsächlichen Ankündigungsfrist entsprach, der Mitarbeiter war normalerweise nicht unbefristbar. Für die Agentur für Arbeit können auch wesentliche Anhaltspunkte für den Abschluss einer Aufhebungsvereinbarung vorliegen, wenn der Mitarbeiter bei seinem Ehegatten oder in Einzelfällen bei seinem Lebensgefährten einzieht.

Plünderungen oder sexualisierte Belästigungen am Arbeitplatz, die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens, ein Verstoss des Mitarbeiters gegen die gesetzlichen Vorschriften oder eine Unterzahlung begründen dies ebenfalls. Kündigt ein von seinem Dienstgeber entlassener Arbeitnehmer gegen seine Entlassung und reicht eine Klage auf Kündigungsschutz ein, kann dieser Vorgang vor Gericht mit einem Vergleich aus.

Die Frage, ob dies zu einer Sperrfrist für Arbeitslosenunterstützung führen kann, ist abhängig von dem vom Auftraggeber angegebenen Grund für die Abweisung. Nennt der Mitarbeiter verhaltensbedingte Ursachen für die Entlassung von seinem Mitarbeiter, ist eine Sperrfrist wahrscheinlicher - der Mitarbeiter ist dann aus der Perspektive des Büros selbst für seine Entlassung verantwortlich. Ganz anders ist die Situation, wenn die Beendigung aus geschäftlichen oder persönlichen Gründen erfolgte.

In diesem Fall gibt es in der Regelfall keine Blockade. Es ist in der Realität eher ungewöhnlich, dass ein Unternehmer vor einem Gerichtsverfahren Verhaltensgründe für eine Entlassung anführt, da es für den Unternehmer schwer sein kann, dies nachzuweisen. Daher sind nach einem Gerichtsvergleich Sperrfristen sinngemäß eher mäßig. Der Mitarbeiter profitiert auch davon, dass er alle Anstrengungen unternommen hat, um sein Beschäftigungsverhältnis durch den gewünschten Vorgang aufrecht zu erhalten.

An die Stelle der Auflösung tritt eine Aufhebungsvereinbarung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Der Arbeitsvertrag beendet sich im gegenseitigen Einvernehmen zu einem gewissen Zeitpunkte. Die Arbeitgeberin hat ihrem Angestellten dann bereits eine Kündigungserklärung gegeben. In einer Vergleichsvereinbarung werden dann in Einzelfällen die Einzelheiten der Auflösung des Arbeitsverhältnisses - wie z.B. die Leistung einer Abfindung - festgelegt. Aber wer eine Vergleichsvereinbarung unterzeichnet, läuft auch Gefahr, eine Sperrfrist für Arbeitslosengeld zu haben.

Laut Interpretation der Agentur für Arbeit nahm er seine Entlassung an und beteiligte sich an seiner anschließenden Arbeitslosenquote mit. Zusätzlich zur Sperrfrist, die oft mit dem Abschluss eines Aufhebungs- oder Liquidationsvertrages verbunden ist, müssen die Betroffenen bei Bezug einer Abfindung mit einer Anrechnung des Betrages auf das Arbeitslosengeld gerechnet werden. Wenn dies der Falle ist, spricht man von einer sogenannten Ruhepause.

Im Gegensatz zu einer Sperrfrist wird dann das Arbeitslosengeld mit zeitlicher Verzögerung ausbezahlt. In der Regel müssen die Betroffenen nicht mit einer Ruhepause gerechnet werden, wenn das Ende des Anstellungsverhältnisses durch den Abschluss einer Aufhebungsvereinbarung mit der aktuellen Frist übereinstimmt. Beendet man dagegen das Arbeitsverhältnis vorzeitig, so wird der Leistungsanspruch in der Regel für die Abweichung zwischen der aktuellen Ankündigungsfrist und dem aktuellen Abgangsdatum ausgesetzt.

Das Arbeitslosengeld wird für höchstens ein Jahr ausgesetzt. Diese lange Ruhepause kann z.B. verordnet werden, wenn der Arbeitnehmer aus bestimmten Gründen von der ordentlichen Entlassung ausgenommen gewesen wäre. Der Betrag der auf das Arbeitslosengeld angerechneten Entschädigung ist von zwei wesentlichen Merkmalen abhängig: dem Lebensalter der betreffenden Personen und dem Zeitraum, in dem sie im Unternehmen waren.

Prinzipiell können höchstens 60 Prozentpunkte der Abfindung auf das Arbeitslosengeld angerechnet werden. Mit zunehmendem Lebensalter und längerer Zugehörigkeit zum jeweiligen Unternehmen sinkt der Steuerbetrag umso mehr - auf mindestens 25 vH. Eine Quote von 60 Prozentpunkten bedroht in der Regel nur jüngere Mitarbeiter mit einer kürzeren Dienstzeit; für Ältere Mitarbeiter ist eine niedrigere Quote bei den Gradationen vorgesehen.

Um dies zu verdeutlichen, darf ein 53-Jähriger, der zehn Jahre lang für seinen früheren Dienstgeber gearbeitet hat, 65 Prozentpunkte der Abfindung einbehalten. Dagegen werden 35 Prozentpunkte auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Der Anteil der Arbeitslosenunterstützung beträgt 35 Prozentpunkte. Die Geschäftsstelle berechnet, wie lange er hätte für den restlichen gebührenpflichtigen Beitrag hätte aufwenden müssen. Aus der so ermittelten zeitlichen Spanne wird die Restzeit.

Bei der Fragestellung, was passiert, wenn das Arbeitslosengeld bei der Krankenkasse ausgesetzt wird, ist zu unterscheiden, ob es sich um eine Sperrzeit oder eine Ruhepause auftritt. Im Falle einer Ruhepause ist die betreffende Person ab dem ersten Lebensmonat krankenversichert. Allerdings muss das Arbeitsministerium die damit zusammenhängenden Ausgaben erst im zweiten Kalendermonat übernehmen.

Zuvor kann der Erwerbslose von der Verpflichtung des Auftraggebers zum Abschluss einer Zusatzversicherung Gebrauch machen. Oder viele der Betroffenen sind durch eine Hausratversicherung versichert. Im Falle einer Ruhepause müssen die Betroffenen die vollen Ausgaben ihrer Kranken- und Langzeitpflegeversicherung selbst tragen und sich so absichern. Jeder, der auf Arbeitslosengeld aus ist, sollte die möglichen Folgen gründlich untersuchen, bevor er einen Aufhebungs- oder Liquidationsvertrag unterzeichnet.

Um unerwünschte negative Auswirkungen zu vermeiden, ist es ratsam, sich von der Arbeitsagentur oder einem Anwalt beraten zu lassen. Besteht dennoch eine Kündigungsgefahr durch den Auftraggeber, kann es im Einzelnen zweckmäßiger sein, diese zu akzeptieren - oder um eine Ruhepause zu vermeiden, dafür zu sorgen, dass das Anstellungsverhältnis trotz Abschluss einer Aufhebungsvereinbarung innerhalb der gewohnten Frist ausläuft.

Obwohl eine Abfindung für viele Unternehmer zunächst günstig erscheint, ist zu berücksichtigen, dass kein weiteres Entgelt ausgezahlt wird, wie es bis zur Ankündigungsfrist tatsächlich der der Fall gewesen wäre (wenn das Kündigungsdatum davon abweicht). Der mit der Anrechnung der Abfindung auf das Arbeitslosengeld einhergehende Ruhezeitraum muss an anderer Stelle wirtschaftlich aufgehoben werden.

Außerdem besteht die Gefahr einer Sperrfrist durch das Arbeitsministerium. Andererseits ist es weniger schwierig, wenn ein neuartiges Arbeitsverhältnis bereits in Sicht ist - auch die Kündigungsfrist gemäß Kündigungsvereinbarung ist dann nicht von Bedeutung; denn der Betreffende hat wieder ein anderes geregeltes Einkommen.

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