Anerkannte Ausbildung Ernährungsberater

Akkreditierte Ausbildung zur Ernährungsberaterin

Dies erschwert es natürlich, dass sich anerkannte Ernährungswissenschaftler auf der Suche nach einer anerkannten Ausbildung zum Ernährungsberater von der Masse abheben. Die qualifizierte Ausbildung zur Ernährungsberaterin wird von anerkannten Verbänden wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung durchgeführt. Deshalb möchte ich ihnen anerkannte Alternativen zum Ernährungsberater IHK-Zertifikat ans Herz legen, die gerade in Fachkreisen höchste Anerkennung genießen. Die Ernährungsberaterin kann Menschen mit Ernährungsproblemen helfen.

Wird die Ausbildung zum Ernährungsberater erkannt?

Wird die Ausbildung zum Ernährungsberater erkannt? In Deutschland ist der Berufsstand des Nahrungsberaters kein Schutzfach. So kann sich jeder in Deutschland Ernährungsberater bezeichnen, auch ohne vorher eine Schul- oder Studienzeit abgeschlossen zu haben. Dies erschwert es natürlich den anerkannten Ernährungswissenschaftlern, sich von der breiten Öffentlichkeit abzuheben. â??Wer sich als ErnÃ?hrungsberater selbststÃ?ndig machen möchte, muss sich natÃ?rlich nicht darum kÃ?mmern, ob seine Ausbildung zum ErnÃ?hrungsberater gewÃ?hrt wird.

Die Berufsbeschreibung eines Ernährungswissenschaftlers hat sich in der heutigen Zeit dramatisch verändert. Trotz des zunehmenden Ernährungsbewusstseins der Bundesbürger nehmen weit verbreitete Krankheiten wie Zuckerkrankheit oder Bluthochdruck zu. Deshalb gibt es für Ernährungsberater neben der Therapie fettleibiger Menschen viele weitere Einsatzgebiete, wie z.B.: Vor allem in Kindertagesstätten werden immer mehr Ernährungsberater zum Training eingeladen, um den Jüngsten von Anfang an eine gute Ernährungsgewohnheiten zu vermitteln.

Darüber hinaus setzen die jungen Mütter oder Primarschulen auf das technische Know-how anerkannter Ernährungsberater. Bei der Selbständigkeit als Ernährungsberater spielt es keine Rolle, ob die Ausbildung zum Ernährungsberater erkannt wird oder nicht. Wer natürlich nicht weiss, dass Sie eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin haben, dem wird es schwierig sein, erste Abnehmer zu gewinnen.

Erzähl deinen Freundinnen und Bekannten von deiner Ausbildung.

Gespräch mit der DGE über den Berufsstand und die Ausbildung von Ernährungsberatern

Eine große Bedeutung hat auch das Themengebiet der Nahrung. Wenn Sie sich gesünder ernähren möchten oder aufgrund von Krankheit eine besondere Diät benötigen, wenden Sie sich an einen Ernährungsberater. Dr. Ute Breeheme von der DGE berichtet in einem Gespräch über die unterschiedlichen Ausbildungsgänge und den Beruf der Ernährungsberaterin. Herr Dr. Bremme, Sie sind Leiter der Weiterbildungsabteilung der DEG.

Welche Bedeutung hat die Aus- und Fortbildung in den Berufsfeldern rund um das Ernährungsthema? Dr. Ute Brehme: Ein rascher Wissensaufbau in den Ernährungswissenschaften und verwandten Bereichen ist zu beobachten. Deshalb kann kein Ernährungsberater "alles" empfehlen. Schwerpunkte liegen beispielsweise in der Allergenberatung, der Ausbildung von Zuckerkranken, bei übergewichtigen und fettleibigen Menschen bei Kleinkindern oder Erotikern, in der Ernährungserziehung und -förderung, in der enteralen und parenteralen Ernährungsberatung und in zahlreichen anderen Ernährungsindikationen.

Es zeigt sich, dass die in der Lebensmittelberatung arbeitenden Experten die Bedeutung von Fort- und Weiterbildungen und lebenslangem Lernens anerkannt haben. Ihre fachliche und menschliche Entwicklung wird mit dem Anspruch verfolgt, sie nach dem neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu beraten. Eine anerkannte Weiterbildungsmöglichkeit für den Ernährungsberater der DGE. Dr. Ute Brehme:

Bereits seit 1957 gibt es die Qualifikation zur Ernährungsberaterin/DGE bzw. zum Ernährungsberater/DGE. Sie richtet sich ausschliesslich an Di?tassistenten, den bundesweit bekannten Heilberuf für die Ernährungsberatung und Di?ttherapie. Bereits seit 1999 sind auch Öko-Trophologen oder auch Öko-Trophologen sowie Nahrungswissenschaftler für den Ausbildungsgang zertifiziert. Ernährungswissenschaft und Lebensmittelwissenschaft sind Kernthemen der Lebensmittelberatung, aber auch wissenschaftliche Grundkenntnisse, biochemische Erkenntnisse, anatomische Erkenntnisse, physiologische Erkenntnisse, Ernährungssoziologie, Lebensmittelmedizin und natürlich die Beratungsmethodik sind von Bedeutung.

Interessierten und Studenten, die in der Ernähungsberatung aktiv werden wollen, wird bei der Wahl eines passenden Studienschwerpunktes innerhalb der Oekotrophologie geholfen. Mit der "Anerkennung" des Zertifikates Ernährungsberater/DGE geht es übrigens um die sogenannte Anbieterqualifizierung auf der Grundlage 20 des SGB V, die in der "Manuellen Prävention" des GKV-Punkteverbandes spezifiziert ist.

Damit beweisen die Diätetiker und Ökotrophologen/nährungswissenschaftler ihre Qualifizierung zur primär präventiven Ernährungsberatung. der Schwerpunkt liegt auf der Vorbeugenden Ernährung. Mit diesen ausgewiesenen Spezialisten haben die Kunden einer Lebensmittelberatung die Chance, einen Subventionsbeitrag ihrer Rechtskrankenkasse für die Beratung in Anspruch zu nehmen. In den Leitlinien zur Vorbeugung der Lebensmittelberatung sind fünf Zertifizierungen aufgeführt: von DGE, VDD, VDOE, VFED und QUETHEB.

Welche Möglichkeiten gibt es für Bildungsinteressenten, die keine Ausbildung zur Ernährungsberaterin haben oder Ernährungswissenschaftler studiert haben? Gibt es auch für andere Gruppen die Chance, als Ernährungsberater aufzutreten? Dr. Ute Brehme: Rein rechtlich kann jeder als Ernährungsberater auftreten, egal wie lange oder wie hochwertig ein Kurs ist. Deshalb haben die DGE und viele andere Einrichtungen 2005 eine "Rahmenvereinbarung zur Sicherung der Lebensqualität in der Lebensmittelberatung und -ernährung in Deutschland" aufgesetzt.

Die Weiterbildungsabteilung der DGE nimmt tägliche Nachfragen von Interessenten auf der Suche nach einer qualifizierten Ausbildung zur Ernährungsberaterin entgegen. Doch was heißt in diesem Kontext "erkannt"? "Staatsanerkannt ist der Betrieb der Di?tassistenten, anerkannte im Sinn der oben genannten Anbieterqualifizierung sind Di?tassistenten, Ökotrophologen und Ernähungswissenschaftler mit entsprechender Zertifizierung. Wird der Begriff Erkennung für Fernlehrgänge verwendet, so ist damit die Aufnahme oder Anmeldung von Fernlehrveranstaltungen nach dem "Gesetz zum Schutze der Fernlehrgangsteilnehmer (FernUSG)" gemeint. Der Begriff "Anerkennung" bezeichnet die Aufnahme oder Anmeldung von Fernlehrveranstaltungen nach dem "Gesetz über den Schutze der Fernlehrgangsteilnehmer".

Das hat jedoch nichts mit der Erkennung des erhaltenen Zertifikates zu tun. Selbst eine Bescheinigungsnummer nach AZAV, die in der Regelfall für die Finanzierung über Bildungsschecks der BA benötigt wird, sagt nichts über die Anrechnung von Weiterbildung in der Berufswelt aus. Letztlich muss jeder selbst bestimmen, wie bedeutsam es für ihn ist, über "anerkannte" Qualifikationen und qualitätsgesicherte Tätigkeiten zu verfügen oder mit den GKVs zusammenzuarbeiten.

Der Beruf "Ernährungsberater" ist nicht rechtlich abgesichert, lediglich rechnerisch kann sich jeder Ernährungsberater selbst aussuchen. Was für berufliche Chancen siehst du für Absolventinnen und Absolventen von Zertifikatskursen, die auch als Fernstudium möglich sind? Dr. Ute Brehme: Aus den vielen Nachfragen wissen wir, dass Absolventinnen und Absolventen ohne ausreichende Basisqualifikation bei der Existenzgründung rasch mit der Kundenfrage nach der Förderung durch die GKV zurechtkommen.

Sprechen Sie uns an - und informieren Sie sich, dass vor Erhalt eines Zertifikates für die Qualifikation des Anbieters eine Lehre/eines Studiums von mind. 3 Jahren Voraussetzung ist. Mitglieder anderer Fachgruppen, z.B. Arzthelferinnen, Hauswirtschafterinnen oder Hochschulabsolventen anderer Fachrichtungen wie z. B. Bio- oder Lebensmitteltechnik, haben ebenfalls die Möglichkeit, sich über den "seitlichen Einstieg" in die Lebensmittelberatung zu informieren.

Hier ist auch zu beachten, dass die Ausbildung zur Ernährungsberaterin oder ein geeignetes Fachstudium notwendig ist. In diesen FÃ?llen können wir Sie aber auch persönlich Ã?ber die Anrechnung bestehender AbschlÃ?sse beraten und Sie Ã?ber Fördermöglichkeiten in Erfahrung bringen oder auch auf Möglichkeiten der interdisziplinÃ?ren Kooperation mit ErnÃ?hrungsfachleuten hinweisen. Dr. Ute Brehme: Diätetiker/DGE und Diätetiker/DGE sind in Spitälern, Rehabilitationskliniken, Praxen (z.B. diätetische oder diagnostische Fachpraxen) oder Kassen beschäftigt; sie sind in der diätetischen Beratung, Therapie oder Ausbildung selbständig oder verbinden Beschäftigung und Selbständigkeit.

Einzel- und/oder Gruppenberatung wird ebenso wie Massnahmen in der Ernährungserziehung oder der Betriebsgesundheitsförderung durchgesetzt. Zielsetzung der Bewegungstherapie ist es, Lösungsansätze für die Therapie von ernährungsbedingten Erkrankungen oder krankheitsbezogenen ernährungsbedingten Problemen im direkten Umgang zwischen dem Patienten und dem Ernährungsberater zu erproben. Eine primär präventive Lebensmittelberatung wendet sich an "gesunde" Menschen und soll einen gesundheitsfördernden Lebensstil aufzeigen.

Ist z. B. die Einführung einer Vollwerternährung das Thema, stellt der Consultant dem Kunden während des Beratungsprozesses die jeweils benötigten Informationen - fachliche Informationen und bei Wunsch auch Ratschläge zur Praxisnähe - in verständlicher Form zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht jedoch die Auswahl geeigneter Verfahren zur Unterstützung und Motivation des Kunden bei der Erarbeitung eigener Problemlösungsideen und deren konkreter Implementierung im Alltag im Sinn von "Hilfe zur Selbsthilfe".

Die Verbindung von ernährungswissenschaftlichen / ernährungsmedizinischen Fachkompetenzen und der Zusammenarbeit mit Menschen, die viel Beraterkompetenz erfordern, ist sicher das, was den Beruf für viele Menschen so attraktiv macht. Erarbeitung von Curricula für Trainingskurse, Vorhaben in der Ernährungserziehung, Unternehmertum in der Selbständigkeit, Vorträge oder Fachbeiträge. Interessierten Personen ist ein Hospitations- oder Praxiskurs in der Ernährungsberatung bzw. -therapie zu empfehlen, um sich ein genaues Gesamtbild zu machen.

Über welche soziale und interprofessionelle Fähigkeiten sollten Ernährungswissenschaftler verfügen? Dr. Ute Brehme: Selbstreflexionsfähigkeit, kollegialer und interdisziplinärer Erfahrungsaustausch sowie die Einsatzbereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung sind Voraussetzung für die fachliche Entwicklung. Abschließend eine ganz private Frage: Welche Rolle spielt die Nahrung in Ihrem Alltag? Dr. Ute Brehme: Für mich heißt Nahrung faszinierend angesichts der interessanten Erkenntnis zu lebenswissenschaftlichen Fragestellungen und der Lust, diese in der Weiterbildung von Spezialisten umzusetzen, viel Spaß am Mahl von (vielen) ausgewiesenen Spitzengerichten und auf der ewigen Suche nach neuen Spitzengerichten - und eine vielfältige Brotbeschaffung.

Herr Dr. Brehme, vielen Dank für das Vorgespräch.

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