Amtsanwalt

Staatsanwältin

Auf diese Weise können Sie Staatsanwalt werden. Wie werde ich Staatsanwalt? Nach Bekanntmachung der Anzeige durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ist es möglich, die Vorbereitungsdienstleistung für die Laufbahn des Amtsanwalts bei den nachfolgenden Gerichtsvollziehern zu beantragen: Sie haben die Prüfung des Gerichtsvollziehers abgelegt und sich anschließend seit mehr als drei Jahren im Dienst des Gerichtsvollziehers bewiesen, scheinen nach ihrer Personalität und ihren früheren Diensten für den Dienst des Amtsanwalts besonders gut geeignet zu sein, sind bis zu 35 Jahre im Alter, sind 40 Jahre bei Schwerbehinderungen oder anderen besonderen Gründen aus.

Wer sich für die Stellenbeschreibung einer Staatsanwaltschaft interessiert, kann sich um ein Praktikum bei Erfüllung der oben genannten Anforderungen und auf Einladung der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main unterbreiten.

Sachsens Weg zur Staatsanwaltschaft

Gemäß 142 Abs. 1 Nr. 3 GVG kann die Generalstaatsanwaltschaft in Strafrechtssachen, die in die Kompetenz der örtlichen Gerichte fallen, von Staatsanwälten ausgenutzt werden. Im Jahr 2013 wurde nach vielen Jahren der Wiegeprüfung die grundsätzliche Weichenstellung für die Einführung des Berufs des amtlichen Rechtsanwalts auch in Sachsen durchgesetzt. Letztendlich waren steuerliche Erwägungen und die Tatsache, dass in den kommenden zehn Jahren eine große Zahl sächsischer Gerichte und Staatsanwälte ausscheiden wird, entscheidend.

Zusätzlich zu vielen anderen Massnahmen soll ein gewisser Teil der Personalentschädigung an die Staatsanwaltschaft durch den Rückgriff auf Staatsanwälte gezahlt werden. Hiermit wurde ein lang gehegter Wille des Berufsverbands der Sachsischen Justizbeamten verwirklicht, denn die Aufnahme der Rechtsanwaltslaufbahn erschließt ein weiteres Tätigkeitsfeld und bietet neben dem "administrativen Weg" eine interessante Entwicklungsperspektive für die Sachsischen Justizbeamten, auch in Bezug auf das Gehalt.

In Zukunft werden Staatsanwälte in fünfzehn von sechzehn Ländern nicht nur Staatsanwälte, sondern auch Staatsanwälte sein. Einzig der bayerische Staat hat vor vielen Jahren beschlossen, keine Staatsanwälte mehr zu beschäftigen. Berücksichtigt man eine recht umfassende Aufgabenübertragung auf die Staatsanwaltschaft in den Verzeichnissen der OrgStA der VwV und auf der Grundlage des Geschäftsvolumens der Sachsischen Generalstaatsanwaltschaften im Jahr 2009, geht das Landesjustizministerium von einem personellen Bedarf an Generalstaatsanwälten in Sachsen von bis zu 99 Bundesanwälten aus.

Damit könnte etwa ein Viertel der Tätigkeit der Staatsanwaltschaft von der Staatsanwaltschaft wahrgenommen werden. Zunächst wurde entschieden, innerhalb der kommenden zehn Jahre, d.h. im Zeitabschnitt 2017 bis 2026, 34 Staatsanwälte auszubilden und einzustellen. Mit Beschluss des Sächsischen Landtages vom 16. Mai 2016 wurde der Zugang zum EG-Vertrag über den bundesweiten Gemeinschaftsstudiengang für Staatsanwälte genehmigt.

Seit vielen Jahren studiert das Bundesland Nordrhein-Westfalen an der FH für Rechtpflege in Bad Münstereifel alle angehenden Rechtsanwälte in Deutschland. Hinzu kam natürlich der Bedarf an sächsischer Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Staatsanwälte. Mit dem Inkrafttreten von SächsAPOAA am 2. Juli 2016 wurden gleichzeitig Ende des Monats die ersten beiden Ausbildungsplätze für die Staatsanwaltschaft beworben.

Im Jänner 2017 haben wir unser Fachstudium an der Hochschule für Justiz in Bad Münstereifel begonnen. Das Fachhochschulstudium in Bad Münstereifel findet jährlich statt und kann daher auf sehr erfahrene und fachkundige Verfahren und Referenten zugreifen. Sie werden im Wohnheim unmittelbar auf dem Campus der Hochschule, einschließlich der Mensa, unterkommen.

Neben uns beiden Saxons sind auch die diesjährigen Studierenden aus Berlin, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Niedersachsen und natürlich Nordrhein-Westfalen als Rechtsanwälte anerkannt. Neben den Lehrveranstaltungen gibt es an der FH auch eine Reihe von praktischen Zusatzangeboten, wie z.B. eine Dekra-Schulung in Bonn über die "Wahrnehmbarkeit kleiner Kollisionen" im Kraftfahrzeug. Der Theorieteil wurde durch eine bemerkenswerte Trinktesterfahrung mit einem Alkoholtester ergänzt.

In der Zeit vom 18. August 2017 war es an der Zeit, unsere Taschen wieder zu füllen und nach Hause zu fahren. Im nächsten Jahr, im Frühjahr und Frühjahr, wird sich unsere Arbeitsgruppe zum zweiten Teil unserer wissenschaftlichen Studien wieder in Bad Münstereifel treffen, vor allem um die vier Prüfungen Ende des Monats durchzuführen. Ein neunmonatiges Praktikum startete am Spätnachmittag, das wir alle in unseren Heimatländern durchlaufen haben.

Dies war und ist eine Aufgabe, der sich die Chemnitzer Generalstaatsanwaltschaft vor allem stellt, denn sie ist die Ausbildungsstätte der Generalstaatsanwaltschaft für die Staatsanwaltkandidaten in Sachsen. Weil wir die ersten beiden Kandidaten für die Anwaltskanzlei sind, kann natürlich auf nichts Vorhandenes zugegriffen werden. Kurz vor unserer Ankunft, der Bekanntmachung am 31. Dezember 2017 und dem Beginn des Inkrafttretens am 31. Dezember 2017 wurde die novellierte OrgStA der WwV, die nun auch den Tätigkeitsbereich der Staatsanwälte in Sachsen regeln soll, umgestellt.

Im Moment haben wir als die ersten beiden Sachsen für die Staatsanwaltschaft auch immer wieder ein gewisses Maß an Bildungsarbeit zu leisten - was und wer wir sind und was wir tun, erläutern wir der Kriminalpolizei, unseren Kollegen vom Justizdienst, den Verhandlungsanwälten, den Richterschaften, etc. Allerdings ist es eine nette Aufgabe, als Erster in den Prozess der Einführung der Staatsanwaltschaft in Sachsen eingebunden zu sein, und wir sind natürlich froh, dass sich Sachsen nun auf dem Weg zur Staatsanwaltschaft ist.

Aber auch der Tag der Justizverwaltung an der Fachhochschule Meißen (FH) am kommenden Tag mit dem Themenschwerpunkt "Neues zum Rechtpfleger an der Staatsanwaltschaft", zu dem auch die Berufung zur Staatsanwältin gehört, wird sicherlich dazu beitragen, die Landesstaatsanwaltschaft in Sachsen bekannter zu machen.

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