Alte Handwerksberufe Liste

Liste der alten Handwerke

Erst im Mittelalter entwickelten sich die Berufe weiter. Sie haben keine Angst, Dinge selbst in die Hand zu nehmen, um alte Dinge zu reparieren oder neue zu schaffen! Gewerke ausrotten - Jobs - Karrieremöglichkeiten - Süddeutsche.de

Ganze Berufe sind seit dem Hochmittelalter in Verfall geraten und andere sind aufgetaucht - oft unabhägig von der Zäsur wie z. B. Industriellisierung und Demokratisierung. Die Abnahme des Schiffes, wie oft es vorhergesagt wurde. Mit der industriellen Umwälzung in ganz Europa und dem Beginn der Ablösung der menschlichen Arbeit durch Arbeitsmaschinen prognostizierten Volkswirte wie Gustav Schmoller eine düsterere Zukunftsperspektive für den Beruf: Das Kunsthandwerk wurde zurückgeworfen, "fast in allen Industriezweigen", so der Ökonom im Endeffekt.

Es sei darauf hingewiesen, dass er noch zu den Opportunisten seiner Zeit zählte, andere haben nicht einmal von einer schrittweisen Repression gesprochen, sondern von einem unmittelbaren Untergang. Schließlich bestanden Handwerkskunst und Gewerbe nebeneinander und gemeinsam in einer neuen Gestalt weiter - aber die Ängste verblieb. Noch heute sind viele Handwerker zertifiziert, bald zu sterben.

Darüber hinaus ist das Wegfallen von Berufsgruppen nicht mit einer Zäsur wie der industriellen Umwälzung oder der fortschreitenden Verdoppelung der Wirtschaft in den letzten Jahren verbunden. Ganze Berufe sind in der Menschheitsgeschichte seit jeher in Verfall geraten, andere sind seit dem Spätmittelalter hinzugekommen. "â??Die Hufschmiede von Hemden zum Beispiel haben mit dem Wegfall der Springer und ihrer Panzerung ihre Arbeit verlorenâ??, sagt der Wirtschaftshistoriker Reinhold Reith von der Uni Salzburg.

Tag des bayerischen Handwerks:

Werden alte Trades bald aussterben? - News-Online Bayern

Das alte Handwerk wie Seilmacher oder Gläserbläser nimmt im Freistaat immens ab. Nichtsdestotrotz will der Tag des bayerischen Handwerks nicht über ihr Verschwinden aussprechen. Seiler, Kürschner, Weinküfer: Viele Menschen im Free State üben noch immer alte und seltene Berufe aus. Allerdings ist die Anzahl der Unternehmen in den letzten 15 Jahren in vielen Branchen stark gesunken.

Dies hat die IHK für München und Oberbayern auf Antrag der Bundespresseagentur mitgeteilt. Nach der Studie waren statt 30 Unternehmen zu Anfang des Millenniums Ende 2015 nur noch 14 im Seilmacherhandwerk tätig. Die Anzahl der Kürschner, Glasbläser, Bürsten- und Pinselmacher sank ebenfalls signifikant, zum Teil um knapp die Haelfte.

Trotzdem will der Hansetag nicht über sterbende Berufe aussprechen. Ein Redner sagte, dass man als Kunsthandwerker auch in ausgefallenen Bereichen seine Marktlücke schließen kann. In Bayern ist der Küferberuf besonders untergegangen. Lediglich noch vier solcher Bauernhöfe kontrollieren nach der Ernte die Weintrauben und sorgen für die Reifung des Weines.

Andererseits scheint das Handwerk wie Wachser, Graveure, Galeristen und Bildhauer eine neue Blütezeit erreicht zu haben: Im Laufe der letzten 15 Jahre sind viele neue Unternehmen hinzugekommen. Einer der Gründe dafür ist eine Rechtsänderung im Jahr 2004: Seither sind für die Unternehmensgründung in gewissen Gewerken kein Handwerksmeister und keine Berufsausbildung erforderlich. "Es gibt das Problem, dass sich Menschen für eine ganze Hand voll von Berufen bei der Handwerkskammer anmelden, ohne eine Qualifizierung zu haben", sagte eine Sprecherin.

Für den Bayerischen Handwerksverband ist die Rechtsänderung ein großer Irrtum, vor allem wegen der rückläufigen Anzahl von Lehrlingen in vielen dieser Berufsgruppen.

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