Alg I Anspruch

Ich beanspruche Alg

Arbeitslosenunterstützung I Leistungsanspruch Wem steht das Arbeitsentgelt I zu? Arbeitslose, die die Wartezeit eingehalten haben und sich selbst als Arbeitslose registriert haben, haben Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung I. Abweichend von der Arbeitslosenunterstützung II (Hartz IV) wird die Vermögenslage des Bewerbers nicht betrachtet. Für den Erhalt von ALG I - bei (drohender) Arbeitslosigkeit - ist es zunächst erforderlich, sich bei einer Arbeitsvermittlung zu registrieren.

Die Registrierung zur Stellensuche erfordert kein persönliches Gespräch mit der Agentur für Arbeit. Nach SGB III ist die Anmeldung zur Arbeitssuche obligatorisch und muss mindestens drei Wochen vor Ablauf des Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnisses erfolgt sein (§ 38 Abs. 1 SGB III). Kündigt der Arbeitgeber zu einem spÃ?teren Termin, muss die Agentur fÃ?r Arbeit die Stellensuche innerhalb von drei Tagen nach Bekanntwerden der KÃ?ndigung erhalten.

Wird die Stellensuche nicht innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist gemeldet, kann eine Sperrfrist von einer Kalenderwoche gelten. Er muss mindestens am ersten Tag der Arbeitslosigkeit und mindestens drei Monaten vor Ablauf des Beschäftigungsverhältnisses stattfinden. Zu diesem Zweck muss sich der Arbeitslose der für ihn verantwortlichen lokalen Agentur für Arbeit vorlegen. ACHTUNG: Die Erklärung zur persönlichen Arbeitslosigkeit wird als ein Gesuch um ALG I-Leistungen betrachtet, die erst ab dem Tag der Abgabe der Arbeitslosenerklärung an die Agentur für Arbeit bewilligt werden.

Weitere Grundvoraussetzung für den Erhalt von ALG I ist die Einhaltung der so genannten Vesting Period. Für den Erhalt von ALG I muss der Arbeitslose in den vergangenen zwei Jahren vor der Erfassung der Arbeitslosenzahl und dem Eintritt der Arbeitslosenzahl in ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis von mind. zwölf Monaten eingetreten sein. Auch Zeiten, in denen Krankheitszahlungen eingegangen sind, werden mitgerechnet.

Zusätzlich werden bei der Einhaltung der Sperrfrist auch besondere Fälle beachtet. Dazu gehören auch Perioden, in denen ein Arbeitsverhältnis besteht, aber keine Vergütung gezahlt wurde. Ebenfalls in die Wartezeit einbezogen werden Perioden, in denen Kurzarbeitsgeld und Wintergeld gezahlt wurden. Darüber hinaus werden Perioden der Erziehung vor Erreichen des dritten Lebensjahrs angerechnet, sofern vor diesem Zeitpunkt eine pflichtversicherungspflichtige Tätigkeit besteht oder aktuelle Ausgleichsleistungen nach SGB III zuerkannt wurden.

Selbst wenn aufgrund des Bezuges von Krankheits-, Unfall-, Kranken-, Pflegegeld, Geburtsbeihilfe, Überbrückungsgeld für die medizinische Versorgung oder Krankheitsgeld aus einer Privatkrankenversicherung Beitragszahlungen an die BA zu leisten waren, werden diese als Anwartschaftszeiten betrachtet. Daneben werden Fristen angerechnet, in denen aufgrund einer vollen Erwerbstätigkeit eine Pension aus der staatlichen Pensionsversicherung erhalten wurde, sofern vorher ein arbeitsrechtliches Verhältnis zu den Sozialversicherungsbeiträgen bestanden hat oder aktuelle Ausgleichszahlungen nach SGB III erhalten wurden.

Die Dienstzeiten werden in diesem Falle in der Regel nur dann in die Berechnung der Wartezeit einbezogen, wenn vor der Arbeitslosenregistrierung und der Antragstellung auf Arbeitslosengeld eine versicherungspflichtige Anstellung in Deutschland letztmalig verfolgt wurde. Dabei werden auch weiter zurückreichende Arbeitsverhältnisse für die Wartezeit mitgerechnet. Für zwölf Kalendermonate berechnen die Arbeitsvermittler 360 Tage, wobei für jeden Kalendermonat 30 Tage gezählt werden.

Der Anspruch auf ALG I kann bis zum 31. Dezember 2014 auch durch die so genannte kurzfristige Sperrfrist abgegolten werden. Anstelle von 12 Monaten sind für den Bezug der Leistungen nur noch sechs Kalendermonate in einem im Rahmen von zwei Jahren beitragspflichtigen Beschäftigungsverhältnis erforderlich. Beispielsweise muss der Antragsteller in den vergangenen zwei Jahren vor der Arbeitslosenmeldung mindestens sechs oder 180 Tage lang sozialversicherungspflichtig waren.

Der Bruttolohn darf ab dem Tag der Einstellung nicht über dem nach § 18 Abs. 1 SGB 4 ermittelten Referenzwert gelegen haben. Zur Erfüllung der verkürzten Wartezeit mit diesen Anforderungen muss der Antragsteller diese Tatsache der Agentur für Arbeit vorlegen und begründen. Für die verkürzte Wartezeit von sechs Monaten berechnen die Arbeitsvermittlungen 180 Tage, da für jeden angefangenen Tag 30 Tage gerechnet werden.

Diese kann sowohl in schriftlicher Form als auch an die Agentur für Arbeit geschickt werden. Neben den personenbezogenen und Bankdaten für die Übermittlung von ALG I enthält der Basisantrag auch Informationen über die Auflösung Ihres bisherigen Arbeitsverhältnisses sowie über die Arbeits- und Versicherungszeiträume der vergangenen fünf Jahre. Im Einzelfall verlangt die Agentur für Arbeit auch den Nachweis des vorherigen Leistungsbezugs, eine Abschrift des Austrittsschreibens, eine Bestätigung über den Erhalt von Krankengeld, falls zutreffend, und eine Kündigungserklärung, wenn der Mitarbeiter keine Kündigungsmitteilung vom Arbeitgeber erhalten hat.

Wenn alle Bedingungen für den Erhalt von ALG I erfuellt sind, muss das Anschreiben den Betrag und die Laufzeit der Forderung enthalten. Der Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung I hängt zum einen von der Laufzeit der Beschäftigung in einem im Rahmen von zwei oder fünf Jahren sozialversicherungspflichtig Beschäftigtenverhältnis und zum anderen vom Lebensalter des Bewerbers ab.

In der Regel (ab einer Betriebszugehörigkeit von 12 Kalendermonaten innerhalb der vergangenen zwei Jahre sozialversicherungspflichtig): Pro zwei Arbeitsmonate wird ein weiterer Folgemonat ALG I bezahlt. Wenn der Antragsteller die Anforderungen für den Kurzanspruch erfüllte ( "sechs statt zwölf sozialversicherungspflichtiger Monate" im Rahmen von zwei Jahren), entsteht folgendes ALG Ich behaupte: Eine besondere Eigenschaft des Anspruchszeitraums von ALG I ist die Rückgriffsmöglichkeit auf ein früheres ALG Ich behaupte, wenn dieses noch nicht abgelaufen ist.

Besteht innerhalb der vergangenen fünf Jahre ein nicht vollständig ausgeschöpfter Anspruch auf ALG I, kann bei erneuter Arbeitslosigkeit der nicht genutzte Restbetrag wieder in Anspruch genommen werden (maximal bis zu dem neuen Anspruch ALG I). Das Anrecht auf ALG I besteht für vier Jahre ab dem Tag seiner Gründung.

In diesem Zeitraum kann ungenutzte Restdauer genutzt werden, wenn die Sperrfrist durch das neue Arbeits- oder sonstige Versicherungsverhältnis nicht ausreicht. Aber nach vier Jahren verjähren die von mir beanspruchten ALG. Für jeden Tag wird Arbeitslosenunterstützung unter Berücksichtigung von 30 Tagen für jeden ganzen Tag des Kalendermonats ausgezahlt (unabhängig davon, ob der betreffende Tag nur 28 oder 31 Tage hat).

Zur Ermittlung der ALG I-Beträge stützt sich die Agentur für Arbeit bei ihrer Berechnung auf das beitragspflichtige Entgelt, das während des so genannten Veranlagungszeitraums eingegangen ist. Die Bemessungsperiode resultiert aus den Zeiträumen, in denen im Bemessungsrahmen - dem letzten Jahr vor Beginn der Arbeitslosigkeit - ein Vergütungsanspruch vorlag. Umfasst dies eine Vergütung von mind. 150 Tagen mit Vergütungsanspruch, wird aus der Gesamtvergütung innerhalb des Bewertungszeitraums eine durchschnittliche Tagesvergütung errechnet, die auch als Bewertungsvergütung bezeichnet wird.

Besteht innerhalb des vergangenen Kalenderjahres vor Eintritt der Arbeitslosigkeit kein Anspruch auf Vergütung an mind. 150 Tagen, verlängert die Agentur für Arbeit den Bewertungsrahmen auf zwei Jahre. Wenn es auch in diesem Zeitabschnitt keine 150 Tage gab, in denen der Antragsteller Anspruch auf eine Vergütung hatte, basiert die Kalkulation von ALG I auf einer fiktiven Vergütung, die von der Anstellung des Antragstellers abhängig ist, auf die sich die Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit beziehen, und wird in vier Qualifikationsniveaus eingeteilt.

Bei der Berechnung des Veranlagungszeitraums wird diesem Modell auch für kurze Ansprüche gefolgt, wobei 90 statt 150 Tage mit Vergütungsanspruch zu Grunde liegen. Beim Bemessungslohn, der die Bemessungsgrundlage für die ALG I-Leistung bildet, wird die Gesamtzahl aller Beitragsgehälter während des Bemessungszeitraumes durch die Zahl der Tage dividiert, an denen der Anspruch auf Vergütung bestanden hat.

Zu diesem Zweck muss der Bewerber der Agentur für Arbeit die entsprechenden Belege mit Angabe von Betrag und Dauer, für die die Vergütung ausgezahlt wird, einreichen. Wenn der Bewerber der Agentur für Arbeit nachweist, dass sein Verdienst in den vergangenen zwei Jahren vor der Arbeitslosenzahl im Durchschnitt 10 Prozentpunkte über dem des Vorjahres lag, gilt eine Notfallregelung, nach der der Veranlagungszeitraum auf zwei Jahre verlängert werden kann, so dass ein höherer ALG I resultiert.

Diese betragen 60 oder 67 Prozentpunkte (mit Kind) der pauschalen Nettovergütung. Eine Leistung von 67% wird vom Arbeitsamt bewilligt, wenn der Antragsteller oder sein Ehepartner/Partner, der in voller Höhe der Einkommensteuer unterliegt, ein (oder mehrere) Kind(er) gemäß 32 Abs. 1, 3 bis 5 Entr. Minderjährige, die noch nicht volljährig sind und noch nicht erwerbstätig sind, sowie Minderjährige, die aufgrund einer Invalidität nicht für ihren Lebensunterhalt aufkommen können.

Die Antragstellerin oder der Antragsteller muss geeignete Beweise, wie z.B. die Nummer des Kindergeldes und den Familienfonds, vorlegen, damit das Volljährigkeitskind für den gestiegenen Leistungsbetrag herangezogen werden kann. Die Lohntarifklasse wirkt sich auch auf den Betrag von ALG I aus, da der Veranlagungszuschlag um die Lohntarife unter Einbeziehung der als Lohnabzugsmerkmal gebildete Steuerkategorie (bei der Steuerkategorie IV unter bestimmten Voraussetzungen mit dem Faktor) gekürzt wird.

Wechselt die Einkommensteuerklasse während des aktuellen Leistungszeitraums, z.B. durch Heirat, wird die Veränderung ab dem Datum ihrer Geltung betrachtet. Die Begünstigten sollten die Agentur für Arbeit jedoch über alle Veränderungen informieren, da sie nicht zwangsläufig von anderen Einrichtungen wie dem Steueramt informiert wird. Werden die Steuerklassen der Ehepartner oder Lebenspartner gewechselt, wird die neue Steuerkategorie nur dann angerechnet, wenn sie einen kleinen lohnsteuerlichen Abzug nach sich zieht und somit angemessen ist oder zu einer geringeren Leistungshöhe führt.

Es ist daher empfehlenswert, sich vor der Umstellung von der Agentur für Arbeit beraten zu lassen. Das Arbeitsamt wird die Veränderung des Koeffizienten (ggf. bei der Abgabenklasse IV) ab dem Zeitpunkt seiner Inkraftsetzung berücksichtigen, die für den größten Zeitraum auf ein Jahr beschränkt ist. Das Arbeitsamt braucht eine Bestätigung des Finanzamtes über die Erweiterung.

Die Höhe der Leistung beträgt entweder 60 oder 67 Prozentpunkte (mit Kindern nach § 32 Abs. 1, 3 bis 5 EStG) der pauschalen Nettovergütung (Leistungsvergütung). Für die Bestimmung der Leistungsvergütung werden die Einkommensteuer (unter Einbeziehung der als lohnsteuerliches Abzugsmerkmal ggf. mit Koeffizient gebildet ), der Solidaritätstarif und die Sozialkassenpauschale (21% der Veranlagung ) vom Umlagebetrag einbehalten.

Die Agentur für Arbeit setzt eine Sperrfrist fest, wenn der Begünstigte gegen seine Verpflichtungen verstößt. Der Anspruch auf ALG I wird während der Sperrfrist ausgesetzt. Infolgedessen wird der Leistungsbetrag für den Kalendermonat, in dem die Sperrfrist abgelaufen ist, proportional reduziert. Die Beendigung durch den Arbeitnehmer ist immer mit einer Sperrfrist verknüpft, es sei denn, es liegt ein wesentlicher Umstand vor, der die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unverhältnismäßig macht.

Somit setzt die Agentur für Arbeit auch im Falle einer Aufhebungsvereinbarung in der Regelfall eine Sperrfrist fest.

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