Abitur ohne Schule

Abi ohne Schule

Kann man ein externes Abitur ohne Hilfe einer Fernlehranstalt oder einer Hochschule ablegen? Dass es aber auch relativ einfach ist, das Abitur ohne Schulbesuch zu machen, beschreibe ich hier. Hallo, ist es möglich, den Abitur ohne Gymnasium zu machen? Weil ich arbeite, würde ich mich für das ILS-Distance-Learning-Diplom entscheiden.

Inkognito-Baccalaureat - ohne Schule zum Abitur

Die Erfahrung mit dem "freien Lernen" begann sehr zeitnah. Seit ich die Schule angefangen habe, gehe ich auf drei freie Schulklassen, darunter zwei Montessori Wild Schools und eine Freinet School. Meistens konnte ich selbst bestimmen, was ich in der Schule machen würde, und ich war sehr fleißig mit der Praxis. So kochte ich, machte viel Basteln, war viel im Garten, spielte viele Gesellschaftsspiele und stieß auch immer wieder auf "Schulsachen", an denen ich dann arbeitete.

Als ich mit meinem zweiten Schulewechsel zu einer Schule kam, die aufgrund meines Umzugs viel grösser war als meine beiden Vorgängerschulen, erlebte ich einen grossen Aufschwung. Die Schule ist gut gelaufen. Zu Beginn der neunten Unterrichtsstunde wurde ich auf Lese- und Rechenschwäche getestet und gehörte im Gegensatz zu den Schülerinnen und Schülern der fünften Unterrichtsstunde zu den zehn Besten im Bereich des Vergleichs.

In den zwei Jahren vor der Abiturprüfung habe ich so viel dazugelernt wie nicht in meiner ganzen Schule. In dieser Zeit habe ich meine Leidenschaft für das Selbstlernen entdeckt. Ende der zehnten Schulstufe habe ich eigentlich meine außerschulische Prüfung mit einem gut ausgebildeten Hauptschulabschluss abgeschlossen und bin dann in ein Berufsgymnasium mit dem Schwerpunkt Soziopädagogik gewechselt, um hier mein Abitur zu machen.

Weil ich noch nie vorher an einer öffentlichen Schule war, war mir das ganze Regelwerk komplett fremd und ich erkannte verhältnismäßig rasch, dass ich so nicht lerne will und kann! Die Tatsache, dass es den Lehrerinnen und Politikern gleichgültig war, wer vor ihnen stand und dass sie nur das Schulmaterial, nicht aber ihre Gegenstücke liefern wollten, hat mich sehr verärgert.

Meine Schulzeit beginnt um 5 Uhr früh, so dass der lange Weg zur Schule von über 90 min auf einer Distanz möglich war. Das hatte zur Folge, dass ich nach meiner Rückkehr um 17 Uhr das gesamte Schulmaterial noch einmal überarbeiten musste, um danach meine Heimarbeit machen zu können. In Absprache mit meinen Erziehungsberechtigten und Lehrern entschied ich mich, die Schule zu beenden, um ein Berufspraktikum im Fachbereich Erfahrungspädagogik zu absolvieren.

Sie hatte mir, neben meinen Bedenken über meinen Weg, von einer Arbeitsgruppe berichtet, die sich selbständig auf ihr Abitur in Freiburg einrichtete. In der Schule traf ich mehrere Jugendliche, die sich auch über die Form des "Lernens zu tun" Gedanken machten. In Bremen haben wir uns eingehend über unsere Ideen und unser künftiges Wissen ausgetauscht, uns über andere Verfahren und Weisen informiert und an einem spannenden Vorlesung von Alia Ciobanu teilgenommen, die sie anl. ihrer Buchpublikation über das Methodos-Projekt in Bremen beiwohnte.

Auch in diesen Monat war ich immer mehr auf der Suche nach Kontakten zu anderen Menschen, die sich dem kostenlosen Lernen widmeten und ältere Verbindungen aus der Zeit an meiner ersten Freischule knüpften. Im Anschluss daran wurde in der bremischen Arbeitsgruppe die Durchführung des projektierten Projekts immer umstrittener diskutiert und es wurde klar, dass die Ideen zur Durchführung des kostenlosen Lernprozesses auseinander gingen oder dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen den Umsetzungsmut schmälerten, bis sich die Arbeitsgruppe nach sechs Mona ten endgültig aufgelöst hat.

Niemand mehr konnte mir sagen, was ich wann tun oder erlernen sollte. Bei dem schulfreien Festival habe ich mich engagiert und bin hier dem Organisations-Team beigetreten. Endlich beschloss ich, meine High School Vorbereitung mit Unterstützung einer Fernlehranstalt zu machen. Also hatte ich einen Leitfaden, was ich überhaupt erlernen sollte und das gab mir am Anfang ein gutes Schlaggefühl.

Allerdings ist meine Leidenschaft für das Erlernen und den Erwerb neuer Kenntnisse und Können geblieben. Also fing ich an, mich mit Themen zu befassen, die nicht viel mit dem Thema des Abitur zu tun hatten. Als ich mich selbst häkelte, Klavier spielen wollte, viel in unserem Haus tat, Zeichensprache lernte, regelmässig reitet und mich mit dem Thema Kultur auseinander setzte.

Mit einem Mentoring-Programm für Jugendliche in der Lokalpolitik unserer Stadt habe ich mich für schulpolitische Fragen in Deutschland und die allgemeine Landespolitik interessiert. Sie besuchten Schulklassen, sprachen mit Schülerinnen und Lehrern über ihre Lernwünsche und nahmen sie mit nach Berlin. In diesen Tagen haben die Menschen, mit denen ich gereist bin, meinen Einblick in das Bildungssystem, die Bildungschancen, die Lebensvorstellungen, den Einsatz von Talenten, die Gemeinsamkeit und meine eigene Fähigkeit, etwas zu tun, was mir wirklich passt, verschärft und erweitert.

In den folgenden Jahren habe ich zusammen mit anderen Interessenten einen Funkenlauf von Bremen nach Berlin organisiert und mich verstärkt mit der Fragestellung beschäftigt, ob ich mein Abitur fortsetzen will oder nicht. Ich beschloss nach einem Familenurlaub in England, einen anderen Weg zum Abitur zu gehen und nicht mehr dem Korrespondenzschulweg zu folgen.

Mit Hilfe meiner Erziehungsberechtigten habe ich mich über andere Wege zum Abitur informiert und mich für eine außerschulische Prüfung entschieden. Es gibt diese Option nahezu flächendeckend in Deutschland und für mich war dies der Weg, um mein selbständiges Erlernen weiterzuführen. Auch meine kleine Tochter hatte sich damals auf das Abitur an einem Berufsgymnasium vorbereitet.

Für mich bedeutet die nichtstudentische Prüfung: vier geschriebene und vier gesprochene Klausuren, bei denen nur die Leistung zählt, die ich am Tag der Prüfung erbringe. Zunächst bekam ich die Ausbildungspläne der verschiedenen Länder und erkundigte mich über die verschiedenen Themen für die Abiturprüfung 2016. In meinem Land schienen mir die Zulassungsvoraussetzungen für das außerschulische Abitur nicht geeignet und so beschloss ich, nach Bremen zu ziehen.

Glücklicherweise war der Bremen-Lernplan sehr gut aufgebaut und gab ausführliche Angaben zu den verschiedenen Themen, so dass ich ihn als Orientierungshilfe für meine Vorbereitungen verwenden konnte. Mir wurde überlegt, welche Themen ich mir selbst oder mit der Hilfe meiner Erziehungsberechtigten vorbereiten könnte und welche Themen ich von Freundinnen und Kollegen unterstützen lassen wollte.

Glücklicherweise habe ich in meiner Umgebung rasch Menschen gefunden, die mir bei Themen wie Mathematik, Englisch oder Französich behilflich sein konnten. Nach Klärung all dessen habe ich mich mit einer ausführlichen Präsentation meiner früheren Vorbereitung auf die Reifeprüfung 2016 angemeldet. Von da an habe ich jeden Tag zwischen 8 und 10 Uhr gelernt und es gab nicht viele andere Tätigkeiten als für mich zu studieren, zu speisen und zu schliefen in diesen Gewohnheiten und Jahren.

Die Vorbereitung war für mich eine große Aufgabe und eine große Bewährungsprobe für meine Zucht. Ich konnte alle meine Maturaprüfungen an der Bremer Volkshochschule abzulegen. Für mich war es sinnvoll, wenigstens eine Idee vor den Kontaktpersonen an den Untersuchungstagen und dem Haus, in dem die Untersuchungen durchgeführt werden, zu haben.

Wenige Woche vor Prüfungsbeginn wurde ich von der Erwachsenenbildung dazu aufgefordert und habe andere potenzielle außerschulische Absolventen kennengelernt, die sich auch für den außerschulischen Abschluss 2016 in Bremen eingeschrieben hatten. Zu diesem Zeitpunkt wurde uns der exakte Verlauf der Tests erklärt und wir wurden informiert, dass wir zuerst die mundlichen Tests bestanden haben und erst nach bestandener Testphase an den geschriebenen Tests teilgenommen haben.

Zu Beginn absolvierte sie vier Oralprüfungen in den Bereichen Geschichtswissenschaft, Anglistik, Französisch and Theologie. Ich hatte vor der ersten Untersuchung große Sorgen! Unmittelbar nach der Untersuchung, nach einer kurzen Konsultationsphase mit dem Untersucher, wurde ich über das Ergebnis meiner Untersuchung informiert. Vier aufeinanderfolgende Woche lang hatte ich eine orale Klausur und nach der letzen Klausur störten sie mich nicht mehr.

Vermutlich hätte ich die ersten beiden Klausuren zu diesem Zeitpunkt viel treffsicherer machen können als zu Anfang meines Examensmarathons. In der einen Wochen nach den Sprachprüfungen teilte mir die Administration der Volkshochschule mit, dass ich an den Klausuren teilzunehmen habe. Ich habe die Klausuren in den Fachbereichen Germanistik, Mathematik, Politologie und Soziologie zusammen mit den Studenten der Volkshochschule, einigen Studenten freier Fachschulen und anderen außerschulischen Studenten verfasst.

Es wurden die mündliche Prüfungsleistung und alle Klausuren schriftlich abgelegt. Da meine Schule noch in der Mitte der oralen Abbiprüfungen stand, habe ich ein wenig vom üblichen Abiturennennennitzel mitgenommen, das sie und ihre Klassenkameraden durch die Untersuchungszeit führte - Hilfsparteien nach der Abschlusstermin.

Nach vierwöchigem Aufenthalt hatte ich einen Gesprächstermin in der Volkshochschule, wo die Ergebnisse des Abiturs mitteilt wurden. Abends ging ich mit meiner Gastfamilie zum Abendessen und machte das Abitur. Meiner Meinung nach hätte ich auch gerne eine formelle Abschlussfeier und einen Affenball gehabt, bei dem ich nicht nur als neuer Affenabschneider gebührend gewürdigt hätte - jedenfalls hatte ich die Möglichkeit, mit meiner geschwisterlichen Partnerin an beiden zu partizipieren.

Müsste ich jemandem Hinweise für den Weg zum Abitur machen, dann würde ich ihn auf die Suche nach seinen ganz eigenen Vorstellungen und Vorstellungen schicken: Möchten Sie etwas dazugelernt haben? Der Weg hat mir die Möglichkeit geboten, zu mir zu kommen, mich selbst viel besser kennenzulernen und mir zu zeigen, dass ich beinahe alles leisten kann, was ich will - wenn ich will!

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