Abgeordnete

Stellvertreterinnen

Welche Aufgaben hat ein Abgeordneter im Bundestag? Wer wird Kongressabgeordneter? Die Abgeordneten (A) sind Mitglieder eines Parlaments, das von den Bürgern gemäß den Bestimmungen der Verfassung gewählt wird.

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Stellvertreter (auch Abgeordnete; Vertreter; Stellvertreter oder Volksvertreter) sind von den Wählern gewählte Persönlichkeiten in einer Volksversammlung, z.B. in der Volksvertretung oder im Nationalrat. Die Abgeordneten sind von den Wählern zu unterscheiden. Obwohl die Abgeordneten die Stimmberechtigten für einen bestimmten Zeitraum repräsentieren, haben die Stimmberechtigten nur eine einzige Stimmabgabe in einer einzigen bestimmten Wahlperiode. Wenn Abgeordnete einem zwingenden Auftrag unterstellt sind, werden sie als Räte bezeichnet.

Mitglieder lokaler Selbstverwaltungsorgane sprechen nur im Volksmund als Mitglieder des Parlaments. Die Mitglieder können ungehindert ausgewählt werden, aber sie können auch durch Scheinwahl, Ernennung oder Wahl aufgrund von Amts- oder Geburtsdatum ausgewählt werden. In den meisten Mitgliedstaaten gilt die Rechtsimmunität, d.h. sie sind nicht strafbar, es sei denn, das Europäische Parlaments hat ein Gerichtsverfahren eingeleitet, um ihre Rechtsimmunität aufzuheben.

Wegen des Entschädigungsprinzips können sie prinzipiell nicht für Erklärungen verantwortlich gemacht werden, die im Plenum außerhalb des Europäischen Parlaments abgegeben werden. In der Regel bekommen sie eine parlamentarische Vergütung. Das Einfließen von Stellvertretern, das Einfließen von Stellvertretern war früher gang und gäbe, ist heute aber in demokratischen Ländern ein Randstein. Im Inland werden die Bundestagsabgeordneten alle vier Jahre in universeller, direkter, kostenloser, gleichberechtigter und heimlicher Abstimmung neu bestimmt, und als Repräsentanten des gesamten Bundesvolkes sind sie weder an Befehle noch Anweisungen gebunden und unterliegen nur ihrem eigenen Bewusstsein (Freier Auftrag).

In Deutschland werden die in den Landtag eines Landes gewürfelten Mitglieder als Mitglieder des Landestages oder in Berlin auch als Abgeordnete genannt, da das Berlinische Landtagsparlament das Repräsentantenhaus ist. Als Abkürzungen für die korrespondierenden Mitglieder der Länderparlamente gelten MdL (Mitglied des Landtages), MdA (Mitglied des Repräsentantenhauses Berlin), MdBB (Mitglied des Bremer Landtages) und MdHB (Mitglied des Hamburger Landtages).

Der Abgeordnete muss mündig sein und seit einem Jahr die Staatsbürgerschaft Deutschlands haben. Ein Parlamentsabgeordneter wird in Österreich auch als Mandantenmandat bezeichne. Dabei wird er ausgewählt und an eine der öffentlichen Einrichtungen geschickt. Die Delegierten des Nationalrates und der Regionalparlamente sind vertreten. Weil die Landesvertreter nicht unmittelbar in den Bund hineingezogen werden, werden sie als Bundesratsmitglieder und nicht als Abgeordnete des Bundestages angesehen.

Dazu gehören beispielsweise die Freistellung, die einem Mitglied einen Rechtsschutz gewährt, oder das Vergütungsgesetz, das die Vergütung und Zulagen reguliert. Ein stellvertretender Stellvertreter ist definiert als einer, der zum Zeitpunkt seiner Wahl auf der Liste der Kandidaten einer Gruppe war, aber später aus der Gruppe ausgeschieden ist. Aber da er vom Volke ausgewählt wurde, bleibt er bei seinem Amt.

Die Abgeordnete der ersten Parlamentskammer werden in Italien als Stellvertreter benannt. Als Abgeordnete des Europaparlaments (MdEPs) oder informell als MdEPs werden die ausgewählten Europaabgeordneten genannt. Seit 1979 werden sie alle fünf Jahre bei den Wahlen zum Europaparlament unmittelbar und ohne Unterbrechung neu gewählt; vorher wurden die EU-Parlamentarier von den nationalen Parlamentariern der Mitgliedstaaten ernannt.

Das Europaparlament hat zurzeit 736 Abgeordnete. Vor allem die Abgeordneten des Abgeordnetenhauses - also die zweite Kongresskammer, also das US-Parlament - werden in den USA als "Parlamentsmitglieder", besser gesagt als "Kongressabgeordnete", weniger oft auch als "Vertreter" bezeichne. Obwohl der US-Senat - d.h. die erste Repräsentantenkammer des US-Parlaments - auch Teil des Kongreßes ist, werden seine Abgeordneten nicht als Abgeordnete, sondern als Abgeordnete benannt; siehe auch des Senats.

Der Bundestagsabgeordnete Werner J. Patzelt: Die Abgeordneten und ihr Fach. Der Akademie-Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-05-002413-5, mit einem Grußwort von Rita Süssmuth, Werner J. Patzelt: Mitglieder und ihr Fach.

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