Abdichtung unter Bodenplatte

Dichtung unter der Grundplatte

Zu einem kompletten Abdichtungssystem in einem Neubau gehört auch die Abdichtung der Bodenplatte gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Kellerwand mit horizontaler und vertikaler Abdichtung. Verbindung der Wandabdichtung mit der Grundplatte im Rückstau.

Fundamentsabdichtung

Ein komplettes Imprägniersystem in einem neuen Gebäude beinhaltet auch die Abdichtung der Bodenplatte. Die Abdichtung unter der Bodenplatte hält das Bauelement im Unterschied zur Abdichtung über der Bodenplatte wasserdicht und sorgt zugleich für eine Wärmeschutz. Der saubere und tragfähige Bodengrund wird mit einer Grundierung versehen. Das KÖSTER Polysil TG 500 ist die Standard-Lösung für diese Anwendung: Die vorhandenen Salzreste werden eingebunden und der Träger wird verstärkt.

Mit KÖSTER Deuxan 2K-Spachteldicht wird die eigentliche Oberflächenabdichtung in zwei Schichten durchgeführt. Es wird die Verankerung des KÖSTER Armierungsgewebes zwischen den beiden Abdichtungsschichten vorgeschlagen. Bevor die Bodenplatte betoniert wird, wird eine Trennschicht aus z.B. zwei PE-Folienschichten verlegt. Bei nachfolgenden Arbeiten muss die Dichtung gegen mechanische Beschädigungen geschützt werden, z.B. durch eine Schutzschicht.

Auf der Seite der Grundplatte wird die Vertikalabdichtung mit der Abdichtung unter der Grundplatte verbunden, die Nut im Verbindungsbereich ist mit einer Fase aus KÖSTER Deuxan 2D-Spachteldicht abzuschließen.

Professionelle Abdichtung von Decken nach DIN

Feuchte ist der Einfluss der Witterung, die die Gebäudesubstanz am stärksten belaste. Die fugenlose Abdichtung ist daher in allen Gebäudebereichen von Bedeutung. Vor allem die Bodenplatte ist der Bodenfeuchtigkeit des Bodens stark unterworfen, so dass ihre Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit von großer Bedeutung ist. Für die Abdichtung einer Bodenplatte sowie deren professionelle Durchführung sind die Voraussetzungen in der Norm 18195, "Abdichtung von Deckenplatten in Keller- und Nassräumen" festgelegt.

Der Bodenplatte kann auf verschiedene Weise mit Feuchte begegnet werden. Für diese Belastungsfälle sind je nach Anwendung verschiedene Dichtungsmaßnahmen erforderlich, die in der Norm festgelegt sind. Hierbei wird unterschieden: Restfeuchtigkeit aus dem Unterboden tritt z.B. aus Estrich aus und darf nicht in den Fußbodenbelag gelangen. Die ersten vier Feuchtearten sind für die Abdichtung der Bodenplatte gegen den Boden von Bedeutung.

Zur zuverlässigen Abschirmung dieser Bereiche sieht die Norm eine vollständige Abschaltung der erdberührenden Bereiche vor. Zur Oberflächenversiegelung von Deckenplatten werden unterschiedliche Methoden eingesetzt; die Verarbeitung ist durch Verkleben, Walzen, Füllen, Lackieren oder Sprühen möglich. Die Dichtungsebene wird durch das Einbringen von Folien, Geweben oder Vliesen gestärkt. Dies ist auch dann notwendig, wenn an Durchgangsbereichen Trennungsschienen eingebaut sind.

Flanschverbindungen oder Hülsen werden dort eingesetzt, wo Durchbrüche spezielle Anforderungen an die Abdichtung der Grundplatte stellen. Sichere Abdichtungen, die die Bodenplatte vor Bodenfeuchte und anderen Feuchtigkeitsquellen schützen, werden im Voraus sorgfältig durchdacht. Die notwendigen Dichtungsmaßnahmen und deren Anschlüsse sind in der Umsetzungsplanung ausführlich zu beschreiben. Bei der Auswahl der Abdichtung werden vor allem der Bemessungswasserspiegel am Bauort, die Kellertechnik (falls vorhanden) sowie deren Grundriß und Grösse berücksichtigt.

Bei bestehenden Gebäuden kann es vorkommen, dass eine Bodenplatte anschließend versiegelt werden muss. Für die anschließende innere Abdichtung ist vor allem ein tragender und reiner Bodengrund notwendig; trennende Stoffe müssen vorher abgetrennt werden. Abhängig von der Beschaffenheit der Grundplatte wird ein Primer empfohlen. Für die anschließende Abdichtung der Bodenplatte ist zu berücksichtigen, dass eine Abdichtmaßnahme oft erst nach Beseitigung der Feuchtigkeitsursache greifen kann.

Die Abdichtung gegen Auftriebsfeuchtigkeit ist in der neuen DIN-Version 18195 generell als Mindestnorm für erdberührte Bauteile festgelegt. Die Umweltbedingungen können sich jedoch durch verschiedene Einflüsse verändern. Das beste Beispiel dafür sind die vielen Flutkatastrophen der vergangenen Jahre. Die ideale Lösung ist daher ein für alles vorbereitetes Abdichtungssystem, das nicht nur bei auftretender Feuchte, sondern auch bei extremen Belastungsfällen wie Druckwasser für eine dichte Struktur sorgt. Die Abdichtung erfolgt über die gesamte Lebensdauer.

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