Abdichtung gegen Drückendes Wasser

Dichtung gegen Wasserdruck

Bei der Abdichtung von Gebäuden, früher Dämmung genannt, muss das Eindringen von Wasser jeglicher Art in das Gebäude verhindert werden. Es werden verschiedene Systeme gegen Druckwasser eingesetzt: eine weiße Wanne aus wasserdichtem Beton. Abdichtung gegen äußeren Wasserdruck und Ansammlung von Schmutzwasser nach DIN 18195 Teil 6

Die vorliegende Richtlinie betrifft die Abdichtung von Konstruktionen gegen äußeren Wasserdruck und ansammelndes Versickerungswasser, d.h. gegen Wasser, das von aussen hydrostatisch auf die Abdichtung einwirkt. Die Dichtungen dürfen nicht gegen Mörtel und Wasserlösungen aus Betonempfindlichkeit sein. Die Abdichtung ist in der Regel auf der dem Wasser zugewandten Baustellenseite anordnen.

Ist der Fußboden hochdurchlässig, muss die Abdichtung mind. 300 Millimeter über dem Bemessungswasserspiegel liegen und die darüber liegenden Wand- und Deckenflächen müssen gegen das Eindringen von Wasser geschützt sein. Aufgrund der Gefährdung durch Wasseransammlung muss die Abdichtung bei nicht durchlässiger Erde mind. 300 cm über der Oberkante des Bodens liegen. Es ist bei der Projektierung darauf zu achten, dass die Abdichtung korrekt verlegt werden kann und die Belastung der Abdichtung durch bauliche Massnahmen so niedrig wie möglich ist.

Die Dichtung darf keinen Kräften ausgesetzt werden, die planparallel sind. Lässt sich dies nicht verhindern, sind Massnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass die Komponenten auf der Dichtung nicht knicken oder rutschen. Bei Bauteilen an Steigungen und der Verlagerung der Konstruktionsbasis sind bauliche Massnahmen gegen Verschiebungen zu ergreifen. Eine Ablösung der Dichtung von ihrer Halterung ist bautechnisch zu unterlassen.

Abdichtung gegen Grund- und Schichtwasser, abhängig von Fundamenttiefe und Untergrundart. Isolieren von Kellereaußenwänden und Decken bis zu einer Fundamenttiefe von 3,00 Metern unter dem Boden in weniger wasserdurchlässigen Boden. Die Unterkante der Sole sollte mind. 300 Millimeter über dem Bemessungswasserspiegel sein. Für die Herstellung gilt die Norm 18195-3, 18195-8, 18195-9, 18195-10, die nur dann angewendet werden darf, wenn die Wetterbedingungen die Abdichtung nicht beeinträchtigen.

Das Abdichtungsmaterial ist mit Schutzlagen zu versehen, die sofort nach Abschluss des Abdichtungsprozesses aufgebracht werden. Schutzmassnahmen gegen Beschädigungen müssen getroffen werden. Die Abdichtung muss aus den in Tab. 1 (Anzahl der Schichten) aufgeführten Schichten erfolgen, die mit Bitumenkleber verbunden werden müssen. Im Falle von steil abfallenden oder vertikalen Oberflächen muss der Untergrund ggf. grundiert werden.

Die Abdichtung muss mit einer Deckschicht versehen werden. Die Dichtung muss immer eingedrückt werden. Die auf sie ausgeübte Flächenpressung muss mind. 0,01 MN/m² betragen. Bei Nichterreichen dieses Wertes, z.B. in der Umgebung der Geländefläche, muss die Abdichtung vollständig eingegossen sein. Bei der Bestimmung des Erddrucks darf der hydrolytische Luftdruck des anfallenden Wasser nicht beachtet werden.

Die Klebeschichten der Dichtung müssen durch Bürsten, Gießen oder durch Gießen und Walzen aufgebracht werden. Die Abdichtung muss bei einer Belastung von mehr als 0,6 MN/m mit Rohbitumenbahnen und Metallstreifen durchgeführt werden. Bei der Anordnung einer Schicht aus 0,1 mm Kupferband oder einer Schicht aus 0,05 mm Edelstahlband ist kein Mindestdruck erforderlich. Bei der Anordnung der Schicht aus 0,1 mmm Kupferband ist kein Mindestdruck erforderlich. der Einsatz von 0,05 mmm Edelstahlband.

Mit dieser Dichtung darf die Belastung 1,0 MN/m² nicht überschreiten. Bei doppelter Montage dieser Metallstreifen kann diese Dichtung mit bis zu 1,5 MN/m2 belastet werden. Aus wasserseitiger Sicht muss das Metallstreifen in der zweiten Schicht verlegt werden. Im Falle von steil abfallenden oder vertikalen Oberflächen muss der Untergrund gegebenenfalls grundiert werden.

Die Abdichtung muss mit einer Deckschicht versehen werden. Sie müssen immer auf der wasserabweisenden Fläche der Abdichtung angeordnet sein. Es ist nicht notwendig, die Dichtung einzudrücken. Für diese Art der Abdichtung darf die Flächenpressung 1,0 MN/m² und für Platten mit Glasgewebeträger 0,8 MN/m² nicht überschreiten. Die Dichtungen sollten nur in Einzelfällen installiert werden, z.B. im Überkopffeld und auf hinterschnittenen Untergründen.

Wie viele Schichten zu verlegen sind, ist in Tab. 3 (Anzahl der Schichten und Typ der Inlays) und in Tab. 4 (Mengen für Klebe- und Deckschichten) ersichtlich. im Überkopf- und auf Hinterschnittflächen sind die Linien 4 oder 5 zu verwenden. Es ist nicht notwendig, die Dichtung einzudrücken. Für diese Abdichtung darf die Druckbelastbarkeit 1,0 MN/m² und für Platten mit Glasgewebeträger 0,8 MN/m² nicht überschreiten.

Bei der Abdichtung ist eine Schicht einer bitumenverträglichen Kunststoffabdichtungsbahn nach Tab. 5 (Dicke der Abdichtungsbahnen) zu verwenden, die zwischen zwei Schichten blanker bituminöser Membranen mit bituminösem Klebstoff zu verbinden ist. Gegebenenfalls muss der Grundierungsuntergrund grundiert werden. Die Abdichtung muss mit einer Deckschicht überzogen werden. Es ist nicht notwendig, die Dichtung einzudrücken.

Mit dieser Dichtung darf die Belastung 1,0 MN/m² (bei PIB 0,6 MN/m²) nicht überschreiten. Die Abdichtung muss mit einer Mindestdicke von 2,0 mm aus einer Schicht Kunststoffdichtungsbahnen bestehen. Diese Dichtung muss nach DIN 18195-2 zwischen den Schutzschichten aus geeignetem Material locker verlegt werden. Die Dichtung kann bis zu einer Tauchtiefe von 4,0 Metern installiert werden.

Es ist nicht notwendig, die Dichtung einzudrücken. Die Abdichtung ist in einem Trennwandsystem in Bereiche von nicht mehr als 100 m² aufzuteilen. Äußere 4-seitige Fugenbleche sind anordnen und mit der Abdichtung zu schweißen. Für jedes dieser Dichtfelder müssen in dem abzudichtenden Teil Steuer- und Einspritzleitungen installiert werden. Achten Sie darauf, dass die erste Dichtungsschicht ausreichend ausgetrocknet ist, damit sie bei der erneuten Anwendung nicht verletzt wird.

Die Trockenfilmstärke muss nach der Überprüfung (DIN 18195-3, Pos. 5.4. 4) mind. 4 mbar sein. Die Abdichtung muss nach ausreichender Austrocknung immer mit einer Schutzlage ausgestattet sein, die z.B. aus Randdämmplatten oder Drainageplatten mit Schiebefolie auf der Abdichtungsseite sein kann. Bei der Abdichtung muss die Abdichtung aus wenigstens einer Schicht Polymerbitumenschweißbahnen hergestellt sein. Gegebenenfalls sollte ein Primer auf den Bedruckstoff aufgetragen werden.

Wird die Abdichtung unmittelbar auf Außenwänden aus Beton oder Ziegelmauerwerk angebracht, muss sie immer angewendet werden. Bei der Abdichtung ist eine Schutzlage vorzusehen, die z.B. aus Randdämmplatten oder Drainageplatten mit Schiebefolie auf der Abdichtungsseite sein kann. Bei der Abdichtung müssen die Stege mit einer Einlage aus Web- oder Polyestervlies zumindest zweilagig sein. Gegebenenfalls sollte ein Primer auf den Bedruckstoff aufgetragen werden.

Wird die Abdichtung unmittelbar auf Außenwänden aus Beton oder Ziegelmauerwerk angebracht, muss sie immer angewendet werden. Auf die Deckschichten von Bitumendichtungsbahnen und Dachabdichtungsbahnen muss eine Deckbeschichtung aufgetragen werden. Bei der Abdichtung ist eine Schutzlage vorzusehen, die z.B. aus Randdämmplatten oder Drainageplatten mit Schiebefolie auf der Abdichtungsseite sein kann.

Der Abdichtungsaufbau muss aus einer Schicht bitumenverträglichen Kunststoff- oder Elastomerabdichtungsbahnen erfolgen. Gegebenenfalls sollte ein Primer auf den Bedruckstoff aufgetragen werden. Die Längs- und Querfugen der Dichtung müssen je nach Materialtyp mit Heißgas oder Quellschweißpulver verschweißt werden. Bei der Abdichtung ist eine Schutzlage vorzusehen, die z.B. aus Randdämmplatten oder Drainageplatten mit Schiebefolie auf der Abdichtungsseite sein kann.

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