Abdichtung Din

Versiegelungs-Din

Deutsches Institut für Normung e.V. (DIN) mw-headline" id="Siehe_auch">Siehe auch[edit source code]

In der Norm DIN 18195 für die Bauwerksabdichtung ist der Feuchteschutz von Gebäuden gegen Feuchte und Nässe geregelt. In der DIN 18195 werden vier Abdichtungsarten je nach der Wirkung von Bodenwasser auf den unterirdischen Raum definiert, die in der Fachliteratur oft als Belastungsfälle bezeichnet werden:: Nicht stauendes Versickerungswasser in permeablen Böschungen ( "hochpermeabel") mit einem Permeabilitätskoeffizienten k-Wert > 10-4 m/s), Abdichtungsart nach Teil 4 Hier ist eine dicke Beschichtung von 3 mm Dicke, eine Kunststofffolie (Folie) oder Bitumenschweißbahn ausreichend.

Rückstau von Sickerwässern ( "Pfützenbildung im Lehmboden"), Abdichtungsart gemäß Teil 6 Der am häufigsten auftretende Fehler, wenn kein Grundwässer vorhanden ist. Hierfür ist eine dicke Beschichtung in zwei Schichten mit eingelagertem Stoff notwendig (falls im Prüfprotokoll gefordert). Die neueren Abdichtungsmethoden sind gemäß Teil 6 zu genehmigen. Zusätzlich zur Gestaltung einer Schwarzwanne mit bitumengeschweißten Platten ist auch die Abdichtung mit PVC/Vliesplatten (K-Wanne) und WU-Beton ("weiße Wanne") möglich.

Es wird z.B. davon ausgegangen, dass der oberste Grundwasserspiegel weniger als 30 cm von der Unterkante der Deckenplatte und das Fundament weniger als 3 cm von der Unterkante des Fundaments abweicht; bei einem weniger tiefgründigen Fundament soll in kohäsivem Untergrund temporär ansammelndes Niederschlagswasser ansteigen; Abdichtungsart nach Teil 6 Eine dicke Beschichtung gegen Presswasser muss in mindestens 2 Durchgängen nach Herstellervorschrift aufgebracht werden und muss eine Trockenschichtstärke von mindestens 4 mm haben.

Innerer Wasserdruck[Unterdruckabdichtung]; Form der Abdichtung nach Teil 5 1. mittelbeanspruchte Nassbereiche im Privatbereich 1. hochbeanspruchte Nassbereiche im Privat- oder Gewerbebereich Die Drainage erfolgt über Steigungen und entsprechende Bodeneinlauf- oder Kanalsysteme, ggf. mit einer zweiten Drainageebene. Um die normgerechte Abdichtung durchführen zu können, sind Angaben über den minimalen Abstand zwischen den Durchbrüchen der Dichtung (z.B. bei häufig vorkommenden Rohrleitungen) zu berücksichtigen.

Imprägnierungen erfordern, dass der Bodengrund hinreichend fest und normkonform ist.

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