2 Jährige Berufsausbildung

Zwei Jahre Berufsausbildung

Eine zweijährige Karriere kann auch als Einstieg eine gute Alternative sein. Bildung mit Kind: Berufsausbildung durch Teilzeitmodelle Irina Schmidt, 25-jährig, macht eine Lehre zur Bürokauffrau - in der Zwischenzeit. Auf diese Weise verbindet sie Berufsausbildung und Erziehung gut. Der Einstieg in die Karriere mit einem Kleinkind ist eine große Herausforderung: "Eine Lehre zu bekommen ist gar nicht so leicht, geschweige denn ein Kinderbetreuungsplatz", sagt Irina Schmidt.

Danach beschloss sie, einen Neuanfang zu machen und damit zu trainieren. In der Arbeitsagentur Bochum lernte sie das vom ESSF geförderte Förderprogramm "Teilzeitbeschäftigung - Begleitender Eintritt - Perspektive eröffnen" (TEP) kennen. "Es handelt sich um ein Betreuungsprojekt für Menschen mit Kind oder Verwandten", sagt Irina Schmidt.

Mit Hilfe eines TEP-Betreuers fand sie innerhalb von zwei Wochen einen Ausbildungsplatz. Sie wird bei der Bochumer Wirtschaftentwicklung zur Bürokauffrau ausgelernt. Die Berufsausbildung in der praktischen Anwendung beinhaltet, dass sie wie andere Praktikanten zwei Mal pro Jahr regelmäßig die Berufsfachschule besuch. Je nach Vereinbarung mit dem Auftraggeber sind in ihrer Art der teilzeitlichen Ausbildung zwischen 25 und in der Regelfall ca. 32 Arbeitsstunden möglich (Schule plus Arbeitszeiten im Betrieb).

Das macht das Training jedoch nicht mehr zu einem Gesamttraining. Wenn z. B. die Arbeitszeiten weniger als 20 Stunden pro Woche betragen, wird die gesamte Trainingszeit ausgedehnt. Für eine 32-Stunden-Woche entschied sich Irina Schmidt: "Ich dachte, es wäre zunächst sehr schwer, aber die ersten paar Wochen verliefen wirklich gut", erzählt sie. Kurz nach halb sechs geht sie aus ihrer Ferienwohnung, um sieben Uhr kann sie ihre Tocher an die Kinderbetreuerin übergeben:

Sie wird um 19:30 Uhr bei der Arbeitszeit sein. "Glücklicherweise habe ich von meiner Ferienwohnung aus nur wenige Kilometer zur Tagesstätte und zur Arbeit", sagt sie. Etwas weiter ist der Weg zur Berufsfachschule, aber sie ist nie zu spat gelaufen. Inhaltsmäßig macht ihr die Berufsausbildung sehr viel Spaß: "Ich habe schon während des Studienaufenthaltes gern Büroarbeiten ausübend.

Ich mag die Arbeiten in der Administration. Im Rahmen meiner Berufsausbildung arbeite ich in verschiedenen Bereichen, wie IT-Organisation, Telekommunikation, Finanzen, Personal, Immobilienwirtschaft. Erst seit drei Monate bin ich im Unternehmen und möchte diese Schulung wirklich machen", sagt sie. Sie kümmert sich um die Vor- und Nachbereitung der beruflichen Schulstunden am Abend, wenn ihre Tocher im Schlaf ist.

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